Er reißt auch in der Stadtkasse neue Furchen auf.

Mönchengladbach. Risse, tiefe Löcher, aufgeplatzte Asphaltdecken - der frostige Dauerwinter hat auf Gladbachs überwiegend veralteten Straßen ganze Arbeit geleistet. Die zehn städtischen "Straßenbegeher" kommen aus dem Zählen gar nicht mehr heraus. Bislang stellten sie 1.577 Frostschäden fest, sagte am Dienstag ein Stadtsprecher.

Um sie komplett zu beseitigen, seien 420.000 Euro nötig. Dabei würden lediglich die Löcher mit Heiß-Bitumen verfüllt. Auf 2,25 Millionen Euro werden die Kosten beziffert, die bei einer flächen- und dauerhaften Sanierung ganzer Straßenbereiche entstünden. Die politische Ampel wird entscheiden, was gemacht wird.

Abgesehen von den "Frost-Millionen" stehen im Etat 2010 etwa 890.000 Euro extra für den Straßenunterhalt bereit.

Und insgesamt 665.000 Euro kommen im aktuellen Haushalt für das Programm Deckenerneuerung hinzu. Mit dem Geld würde ein Teil der Frostschäden beseitigt.

Aus dem 32,2 Millionen-Euro-Konjunkturpaket II der Bundesregierung fließen in diesem Jahr 3,5 Millionen Euro in die Sanierung von acht Hauptverkehrsstraßen: Ein "leiser" Spezialasphalt lässt die Anwohner hier ruhiger schlafen.

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