Die Stimmung war an beiden Tagen prächtig. Bei der zweiten Auflage des Sparkassentriathlons gingen 700 Sportler an den Start.

Im Vorfeld des Triathlons war die Lauf- und Radstrecke optimiert worden. Dafür bekamen die Veranstalter positives Feedback.
Im Vorfeld des Triathlons war die Lauf- und Radstrecke optimiert worden. Dafür bekamen die Veranstalter positives Feedback.

Im Vorfeld des Triathlons war die Lauf- und Radstrecke optimiert worden. Dafür bekamen die Veranstalter positives Feedback.

Ein Blick von oben auf das Turmfest, inklusive des Schwimmbeckens, das mit 500 000 Litern Wasser gefüllt worden war.

Detlef Ilgner, Bild 1 von 2

Im Vorfeld des Triathlons war die Lauf- und Radstrecke optimiert worden. Dafür bekamen die Veranstalter positives Feedback.

Zwei Tage lang feierten die Rheydter auf Einladung der Marketinggesellschaft und des Citymanagements ihr Turmfest. Beim Familienfest mit Open-Air-Programm am ersten Tag hatte es Petrus mit ihnen nicht allzu gut gemeint. Doch dafür gab es die Entschädigung am Folgetag: Bei idealen Voraussetzungen für die Sportler lockte der zweite Sparkassentriathlon durch die Innenstadt und der verkaufsoffene Sonntag über 120 000 Besucher an.

Vom Rathaus genoss Peter Schlipköter den Blick auf den Marktplatz. Der Geschäftsführer der städtischen Marketinggesellschaft stellte glücklich fest: „Ich bin mit allem hier sehr zufrieden. Es ist richtig voll und die Leute haben ihren Spaß. Mit dem Triathlon wurde etwas Besonderes für Rheydt gefunden. Turmfest und Triathlon sind ein schönes Zugpferd geworden. Im nächsten Jahr werden wir das definitiv wiederholen.“

Die Sport-Veranstaltung störte den verkaufsoffenen Sonntag nicht

Nach den Erfahrungen aus dem Vorjahr wurde für den Triathlon die Laufstrecke optimiert, wobei die Geschäfte gut zugänglich waren. Die Teilnehmerzahl aus dem Vorjahr konnte sogar verdoppelt werden. Etwa 700 Sportler aus Verbands- und Regionalliga, von der Hochschule und beim Jedermann-Lauf stellten sich den drei Disziplinen in Schwimmen (500 Meter), Radfahren (20 Kilometer) und Laufen (fünf Kilometer). Elmar Esser von der Marketing Gesellschaft und Sonja Oberem, verantwortlich für die sportliche Organisation, waren froh, dass es gelungen war, die 500 000 Liter im eigens aufgebauten großen Wasserbecken auf angenehme Temperatur zu bringen.

„Das ist hier schon eine einmalige Veranstaltung mit einem großen Wasserbecken in der Innenstadt“, stellte Maik Bernhardt nach der Siegerehrung anerkennend fest. Er hatte auf Verbandsliga mit dem Herner Triathlon-Team sowie in der Einzelwertung mit 57 Minuten den ersten Platz errungen. Cornelia Kühnel, Mutter der Inhaberin vom „Jeanspoint“, freute sich über die positiven Auswirkungen für den Einzelhandel beim verkaufsoffenen Sonntag. „Der Besuch ist gut. Das ist auch werbemäßig interessant, da wir zur Kenntnis genommen werden.“

Der Besuch zum Open-Air-Programm beim Familienfest hatte unter vielen Regenschauern gelitten. Das focht allerdings das Jugendblasorchester der Musikschule Mönchengladbach nicht an, als es zu mitreißenden Arrangements ein abwechslungsreiches Angebot eröffnete. Aktiv waren ebenso Rheydter Vereine. Die Kanu-Abteilung des SSV Rheydt stellte zum Beispiel Wanderpaddeln und Leistungssport vor. Das Team von der DLRG Rheydt zeigte Rettungsaktionen. Mitglieder vom Schiffs-Modell-Club ließen ihre prachtvollen und ferngesteuerten Boote durch das Wasserbecken gleiten. Wer etwas Ruhe oder Schutz vor den Regenschauern suchte, fand beides in der Evangelischen Hauptkirche, die ihre Pforten zum Turmfest geöffnet hatte.

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