Die Proben haben begonnen: Im November soll die Aufführung sein.

Willicher musikprojekt
Klaus-Peter Pfeifer (r.) dirigiert bei den Proben zu „Acis und Galatea“. Das Stück wird im Rahmen des Willicher Musikprojekts im nächsten November aufgeführt.

Klaus-Peter Pfeifer (r.) dirigiert bei den Proben zu „Acis und Galatea“. Das Stück wird im Rahmen des Willicher Musikprojekts im nächsten November aufgeführt.

Friedhelm Reimann

Klaus-Peter Pfeifer (r.) dirigiert bei den Proben zu „Acis und Galatea“. Das Stück wird im Rahmen des Willicher Musikprojekts im nächsten November aufgeführt.

Willich. Der Chorleiter ist begeistert. „Sie haben alle den gleichen Ton genommen“, sagt Klaus-Peter Pfeifer, der Leiter des Willicher Musikprojekts bei der ersten Probe der Männerstimmen für die nächste Aufführung: „Acis und Galatea“ von Georg Friedrich Händel in der Orchesterfassung von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Bis zum 17. November will er rund 120 Stimmen zu einem gesamten Klangkörper zusammengeführt haben. Dann wird die „Masque“ oder die Oper um die Liebesgeschichte zwischen dem Hirten Acis zur Nymphe Galatea mit Hilfe von Tänzern vom Tanzhaus NRW in Düsseldorf aufführungsreif sein.

Rund 40 Männerstimmen hatten sich zum ersten Mal im Saal der Auferstehungskirche in Alt-Willich getroffen, um mit den Vorbereitungen für die Aufführung zu beginnen. Heute erwartet Pfeifer in der Hoffnungskirche in Schiefbahnrund etwa 80 Frauenstimmen. Erste Gesamtprobe ist am Samstag, ebenfalls in Schiefbahn.

Die Anforderungen sind nicht so unterschiedlich

Die ersten Bässe bekommen ihre Plätze bei der Probe in der hinteren rechten Reihe, die zweiten Bässe sitzen links. Jeweils davor die ersten und zweiten Tenöre. „Die Anforderungen sind bei diesem Stück nicht so unterschiedlich“, sagt Pfeifer. „Weder in den Höhen noch in den Tiefen.“ Die jeweils erste und zweite Stimme jeder Stimmlage kann also in gleicher Anzahl besetzt werden.

Wer wohin gehört, wissen die meisten seit langem. Bass Christian Leutinger wohnt zwar in Düsseldorf, kommt aber zum Singen nach Willich. „Mein Job in der Werbeagentur ist ziemlich stressig und manchmal muss ich mich richtig hierher quälen“, sagt er. „Aber nach dem Singen ist der Kopf wieder frei.“ Leutinger schätzt an dem Chor auch den Zusammenhalt.

Die nächsten Proben für das Musikprojekt sind am 6. (Männer), 9. (Frauen) und 11. Februar (gesamt) Sie finden meist einmal monatlich statt.

Gesungen wird Händels „Acis und Galatea“ am Samstag, 17. November, in der Jakob-Frantzen Halle in Willich. Begleitet werden die Sänger von Solisten und dem Neuen Rheinischen Kammerorchester Köln.

Weitergehende Infos gibt es bei Klaus-Peter Pfeifer, Telefon: 0211/ 465751 oder E-Mail: kp.pfeifer@emmaus-willich.de

Neben ihm sitzt Karl Heinz Burbulla, der bis vor 13 Jahren Pastor in Schiefbahn war und den ersten evangelischen Kirchenchor für Schiefbahn und Neersen gegründet hat. „Später wurden die Gemeinden zusammengelegt und Klaus Peter Pfeifer übernahm als Kirchenmusiker die Chöre.“ Die Emmaus-Kantorei hat einen guten Ruf und unternimmt regelmäßig Konzertreisen, auch ins Ausland.

Wolfgang Schmitz ist Sänger beim Willicher Liederkranz, Pfeifer kennt ihn noch nicht und er muss erst einmal vorsingen. So geht es auch einem jungen Mann aus Meerbusch, der sich das Geschehen einmal von einer Probe aus ansehen will. Das Willicher Musikprojekt ist für alle ambitionierten Sänger offen, sie kommen vom gesamten Niederrhein, aus Kaarst, Neuss und Moers.

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