Wolfgang Dille wehrt sich gegen Kritik.
Wolfgang Dille wehrt sich gegen Kritik.

Wolfgang Dille wehrt sich gegen Kritik.

Wolfgang Dille wehrt sich gegen Kritik.

Willich. Teils heftige Kritik ist bei einer Versammlung von Willicher Einzelhändlern an den Festen des Werberings geübt worden (die WZ berichtete). Vor allem mit der Arbeit der Firma DJM, die seit Jahren mit der Organisation beauftragt ist, zeigten sich viele unzufrieden. Die WZ sprach darüber mit Wolfgang Dille, der gemeinsam mit Nadia Joppen das Unternehmen leitet.

Herr Dille, Ihnen wird vorgeworfen, nicht kreativ genug bei den Festen zu sein, immer wieder das selbe Programm zu machen. Holen Sie sich keine Anregungen in anderen Städten?

WolfgangDille: Aber sicher. Egal, ob St. Tönis, Kempen oder Kaarst, wir schauen uns überall um. Das Problem ist nur: Tolle Sachen, wie zum Beispiel historische Märkte, sind fast unbezahlbar. Und die Händler gehen auch lieber zu historisch gewachsenen Festen wie in Kempen.

Welche Ideen lassen sich denn in Willich verwirklichen?

Dille: Wir haben für das nächste Jahr einige Änderungen vorgesehen. So möchten wir beim Cityfest einen französischen Markt mit zehn bis zwölf Ständen anbieten. Zusätzlich soll die Partnerstadt Linselles eingebunden werden. Ein zweiter Punkt: Da die Stadt 2010 keine Umwelttage ausrichtet, möchten wir den Aspekt in ein Fest integrieren.

Was sagen sie denen, die zum Beispiel eine Konkurrenz durch Fest-Buden für heimische Geschäfte kritisieren.

Dille: Fehler sind gemacht worden, ja. Da stand etwa ein Stand so unglücklich vor einer Bäckerei, dass man ins Geschäft kaum rein kam. Ich habe dem Händler mehrfach gesagt, er soll zur Seite rücken, nur gemacht hat er es nicht. Auch der Autosalon auf dem Marktplatz hat mir persönlich nicht so gut gefallen, der sollte nächstes Jahr einen anderen Standort bekommen. Kaiserplatz und Markt sollten Event-Bereiche sein.

Ärgert Sie die heftige Kritik der vergangenen Tage?

Dille: Klar. Denn man muss doch auch mal sehen, dass wir uns bemühen, Willich zu beleben. Da stecken wir viel Arbeit rein. Ich bin zudem der Meinung, dass sich die Einzelhändler, die davon profitieren, auch an den Kosten für die Feste beteiligen sollten. Viele Leute, die nicht im Werbering sind, zahlen aber nicht einmal die vorgesehen 25Euro.

Glauben Sie, dass sich die Differenzen überwinden lassen?

Dille: Wir sind offen für Neues. Es würde mich riesig freuen, wenn die Kritiker zu uns kämen.

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