Saniert und neu gestaltet wurde nicht nur die Pfarrbücherei St. Katharina, sondern auch die Kirche.

Jürgen Lenzen (v.l), Cosima, Jürgen Schauman, Paul Schrömbges und Kathrin Toll freuen sich über neue Bücher.
Jürgen Lenzen (v.l), Cosima, Jürgen Schauman, Paul Schrömbges und Kathrin Toll freuen sich über neue Bücher.

Jürgen Lenzen (v.l), Cosima, Jürgen Schauman, Paul Schrömbges und Kathrin Toll freuen sich über neue Bücher.

Lübke

Jürgen Lenzen (v.l), Cosima, Jürgen Schauman, Paul Schrömbges und Kathrin Toll freuen sich über neue Bücher.

Willich. Für Willicher Leseratten gibt es gute Neuigkeiten: Die Modernisierungsarbeiten in der Pfarrbücherei St. Katharina sind abgeschlossen. Der Bestand wurde um rund 1000 Medien erweitert und die Fläche der Bücherei um fast 40 Prozent erhöht.

"Wir wollen auch in schweren Zeiten im Bildungsbereich präsent bleiben", sagt Paul Schrömbges vom Kirchenvorstand. So wurde vor allem in Kinder- und Jugendbücher investiert.

Neue Räumlichkeiten im Keller bieten neue Möglichkeiten: So gibt es einen Beamer und viel Raum für gemütliche Runden. Im Keller lagern zudem alte Bücher, die gespendet wurden und ein Teil des Sachbuchbestandes. Im oberen Bereich konnte dadurch die Kinderecke ausgebaut werden.

"Lesen ist eine Schlüsselkompetenz und besonders für Kinder wichtig", so Büchereileiterin Kathrin Tolls. Umbau und Neuanschaffungen haben insgesamt 55000 Euro gekostet. 21000 Euro kamen von der Stadt, das Bistum beteiligte sich und 1000 Euro spendete der Rotary Club.

Architekt arbeitet an Plänen für den Altar

Doch nicht nur die Bibliothek hat sich verändert, auch in der Kirche tut sich wieder etwas. Bereits 2009 wurde diese grundsaniert. "Besonders der Boden war sehr teuer. Da die Fliesen unter Denkmalschutz stehen, mussten diese einzeln aus Mosaiken zusammengesetzt werden", blickt Schömbges zurück.

Acht Wochen war die Pfarrbücherei wegen der Umbauarbeiten geschlossen. Insgesamt sind circa 1000 Haushalte Kunden der Bibliothek. Im letzten Jahr konnte sie 37 000 Ausleihen verzeichnen.

Die Sanierung der Kirche hat bis jetzt 800 000 Euro gekostet. Auch die Kirchenglocken müssten ausgetauscht werden, dafür fehlt aber bislang das Geld.

Auch die Glastüren der Kirche erhielten neue Griffe. Die hatten dem Architekten Gregor Dewey nicht gefallen und so ließ er sie auf eigene Kosten neu anfertigen.

Gerade ist der Architekt mit neuen Plänen für den Altar beschäftigt. Noch besteht dieser nur aus einem Holzkonstrukt. "Wichtig war mir, dass der Raum an sich erhalten bleibt, er aber lithurgisch an die moderne Zeit angepasst wird", sagt Pfarrer Jürgen Lenzen.

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