Allein Willich rechnet mit Kosten von 250.000 Euro im Jahr.

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Mit Streiks hatten die Erzieherinnen monatelang für ihr Recht gekämpft.

Mit Streiks hatten die Erzieherinnen monatelang für ihr Recht gekämpft.

Mit Streiks hatten die Erzieherinnen monatelang für ihr Recht gekämpft.

Willich/ Tönisvorst. Die Einigung im Tarifkonflikt für die Beschäftigten der kommunalen Kindertagesstätten und Sozialeinrichtungen kommt die Städte teuer zu stehen. Laut Erich Paul, Geschäftsbereichsleiter Zentrale Dienstleistungen, müssen in Willich für 120 Vollzeitstellen in diesem Bereich grob gerechnet 250.000 Euro mehr im Jahr aufgebracht werden.

Er geht dabei von einer durchschnittlichen Gehaltssteigerung von 150 Euro monatlich plus Nebenkosten aus. In Tönisvorst kommt Kämmerin Nicole Wassen bei 66 Stellen auf 172.000 Euro. Die neuen Tarife gelten ab 1. November.

Kritik an eigenständigen Entgeldtabellen

"Ich hatte gehofft, dass endlich eine Einigung zustande kommt", betont Paul. "Nicht begeistert" ist er jedoch davon, dass nun eigenständige Entgeldtabellen und -gruppen für die Erzieherinnen eingeführt worden seien. Er befürchtet, dass dies auch für andere Berufe im öffentlichen Dienst Schule machen könnte.

Der "Tarifvertrag für den Gesundheitsschutz", die ihn die Gewerkschaft nennt, beinhaltet auch den Anspruch der Mitarbeiter auf eine "Gefährdungsbeurteilung" des Arbeitsplatzes. Über Monate hatten die Erzieherinnen dafür gestreikt.

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