Über die genaue Anzahl an Polizeimeldungen aus der Stadt Willich gibt es einen regen Gedankenaustausch. Was war noch in Willich und Tönisvorst los? Lesen Sie hier.

Das Schild mit Knick in der Optik fotografierte Kurt Lübke an der B7.
Das Schild mit Knick in der Optik fotografierte Kurt Lübke an der B7.

Das Schild mit Knick in der Optik fotografierte Kurt Lübke an der B7.

Das Schild mit Knick in der Optik fotografierte Kurt Lübke an der B7.

Willich/Tönisvorst. Der Stadtflüsterer hat einen neuen Kollegen: den Polizeiflüsterer. Der hat sich vor ein paar Tagen in der Redaktion gemeldet und damit auf eine Meldung reagiert, die vor einer Woche an dieser Stelle zu finden war. Darin wunderte sich der Stadtflüsterer, dass tagelang so wenig Polizeimeldungen von der Wache in Willich zu lesen und zu hören waren.

Spekulationen, das habe mit einem Kommunikationsdefizit zwischen der Wache und der Polizeipressestelle in Viersen zu tun, weist nun der Polizeiflüster zurück. Und betont: Weil es eine Willicher Wache gibt, müssen sich die Bürger weniger Sorgen machen. Die Bürger sollten zudem froh sein, wenn ihre Stadt wenig durch Pressemeldungen in die Öffentlichkeit gerät. Und, ach ja: Es habe sehr wohl Polizei-Meldungen gegeben. Nachfolgend listet der Polizeiflüsterer neun Willicher Meldungen auf, die ab dem 26.Januar herausgegeben wurden.

Eine echte Fleißarbeit. Unerwähnt lässt er, dass zwischen dem 30. Januar und 5.Februar keine Meldung erschienen ist. Und dass es seit dem 30. Januar tatsächlich nur drei Meldungen gegeben hat. Was ja ziemlich genau der Behauptung des Stadtflüsterers entspricht. Vielleicht sollten sich die beiden Flüsterer mal unter vier Augen was flüstern.

Energiesparen und wie schwierig es sein kann

Das Thema Energie und was sie kostet ist derzeit überall heiß diskutiert. Auch in den Verwaltungen der Städte. Unter anderem auch der Vorschlag, Bewegungsmelder in Schulen und Verwaltungsgebäuden einzubauen. Die schalten dann das Licht ein, wenn jemand den Raum betritt oder sich sonst wie bewegt.

Womit wir in der Abteilung "Lästern" angelangt wären. Kann denn so etwas in einer Verwaltung eingebaut werden, fragen böse Zungen. Dort sei es doch dann immer dunkel, weil sich niemand bewege. Böse, böse, findet der Stadtflüsterer.

Die Sache mit der (fehlenden) Aktualität

Da gab doch letzte Woche der Radsportverein Blitz Schiefbahn bekannt, dass er Hauptversammlung habe (siehe auch unten). Da wollte der Stadtflüsterer wissen, über was die "Blitzer" sich denn so unterhalten. Weshalb er auf die Homepage des Vereins stieg. Dort klickte er "Aktuelles" an und staunte nicht schlecht: Der jüngste Text war von der Jahreshauptversammlung - des Jahres 2006. Zudem sind die Bilder der Vorstandsmitglieder wohl nicht mehr so wirklich aktuell. Schade eigentlich.

Wie von einem großen Künstler gestaltet

Das sieht aus wie gewollt: Das Schild steht in der Nähe des Ortseingangs alte B7 nach Neersen. Ein Stück unten rechts ist weggebrochen. Genau dadurch wirkt das Teil aber, als sei es von einem Künstler gestaltet worden. Und die Botschaft des Kunstwerks? "Autofahrer - nur gebrochen kommst Du nach Anrath."

Ein Prinz mit einem heimlichen Zwillingsbruder

Fliegender Wechsel in die Abteilung "kurz berichtigt". Da hatte die WZ doch am letzten Montag erzählt, dass die KJG in Schiefbahn stets ein eigenes Prinzenpaar wählt. Was stimmt. In diesem Jahr handelt es sich um einen Herrn Heyes als Prinzen. Was auch stimmt. Was nicht passte, ist: Es war nicht Matthias Heyes. Ob es einen solchen gibt, entzieht sich der Kenntnis des Stadtflüsterers. Aber bei der aktuellen Majestät handelt es sich eindeutig um Christoph Heyes. Auf die Tollitäten der KJG ein donnerndes: Heeeeeeelau.

Vorster Kneipe ist wieder offen

Es hat wohl jede Menge Vorster gegeben, die bedauert hatten, dass die Kneipe "En de Steenpad" an der Lindenallee dicht war. Für sie gibt’s jetzt die Erlösung: Seit ein paar Tagen kann man dort wieder Bier trinken und die Geselligkeit pflegen. Wenigstens ein Lichtblick in der ansonsten doch eher trockenen Vorster Kneipenszene. In der Glanzzeit gab’s hier sage und schreibe 25Kneipen. Aber das ist - seufz - lange her.

Wer parkt, wird abgeschleppt

Der Schlecker-Markt an der Hochstraße in St. Tönis sieht recht leer aus. Ein kleines Schild weist die Kunden drauf hin, dass noch abzuholende Fotoarbeiten im Vorster Markt geholt werden können. Ansonsten wird nun der Umbau beginnen können. Vorsorglich hat man an der Rückseite des Marktes zum Parkplatz hin Schilder angebracht, dass vor dem Lagereingang das Parken verboten ist und Unbefugte mit Abschleppen zu rechnen haben. Neueröffnung soll am 13. März sein.

Die Heim- und Auswärtsspiele von Lothar I. mit großem Gefolge

An diesem Wochenende standen wieder zahlreiche Aufzüge für Prinz Lothar I. und Prinzessin Jessica I. samt Gefolge an. Erstmals in der Geschichte des Tönisvorster Karnevals nahmen die Begleitgarden mit so vielen Aktiven teil, dass das Karnevalskomitee zwei große Busse chartern musste.

Lothar I. und Jessica I. waren am Wochenende mit mehr als 70Aktiven der Begleitgarden unterwegs. Neben Auftritten in St.Tönis und Vorst (Feuerwehr, Awo, Herrensitzung KG Rot-Weiß Vorst), gab es auch "Auslandsreisen" - nach Grefrath, Elmpt und Niederkrüchten.

Schelges feiert sein Hundertjährges

Das Anrather Busunternehmen Schelges feiert 100-Jähriges. Das Jubiläum wird auch an den Bussen dokumentiert. Auf "Kofferanhängern" wird auf die offizielle Feier am 19. April hingewiesen. Stolz präsentieren Ursula Schelges-Pollak und Jochen Pollak die neuen Aufkleber.

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