Projekt: Die Firma W. Kolb kümmert sich sowohl um die Umwelt, als auch um ihre Beschäftigten.

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Ralf Cormaux, Harri Schultze, Peter Niesken (DVAG; im Anzug v.l.), Kolb-Geschäftsführer Udo Speck, Techniker Ralf Caspers und Umweltmanagement-Beauftragten Heinz Müller (Kittel, v.l.) freuen sich über die Verbesserungen.

Ralf Cormaux, Harri Schultze, Peter Niesken (DVAG; im Anzug v.l.), Kolb-Geschäftsführer Udo Speck, Techniker Ralf Caspers und Umweltmanagement-Beauftragten Heinz Müller (Kittel, v.l.) freuen sich über die Verbesserungen.

Ralf Cormaux, Harri Schultze, Peter Niesken (DVAG; im Anzug v.l.), Kolb-Geschäftsführer Udo Speck, Techniker Ralf Caspers und Umweltmanagement-Beauftragten Heinz Müller (Kittel, v.l.) freuen sich über die Verbesserungen.

Willich. Der Auslöser war die Sorge der Geschäftsführung von W. Kolb Fertigungstechnik, dass die Mitarbeiter nicht genug für die eigene Altersabsicherung tun. Hinzu kommt eine persönliche Bekanntschaft zwischen Geschäftsführer Udo Speck und dem DVAG-Vermögensberater Ralf Cormaux. Er stellte in dem Unternehmen das "Cafeteria-Modell" vor, das seine Büropartner Harri Schultze und Peter Nieskens entwickelt haben.

Das neue Modell bringt für alle Beteiligten Vorteile

Es beinhaltet Möglichkeiten eine betriebliche Altersvorsorge vorteilhafter für alle zu gestalten: Die Firma zahlt den Beitrag von der Bruttolohnsumme vor Steuern und Sozialabgaben auf den jeweiligen Vertrag des Arbeitnehmers. Der muss für diese Summe keine Lohnsteuer zahlen und der Arbeitgeber keine Lohnnebenkosten.

Die Idee fand bei den Mitarbeitern Anklang und wurde umgesetzt. Die Geschäftsführung unterstützte das Projekt, indem sie zusätzlich einen Teil ihrer Ersparnis in den Vertrag des Mitarbeiters einzahlte. Zum Spektrum der Angebote gehörten auch Möglichkeiten für firmenunterstützte Kindergartenbeiträge oder Gesundheitsförderung, aber "die Altersvorsorge war das beliebteste Thema", berichtet Cormaux.

"Schon im zweiten Jahr wirft die Investition Gewinn ab."

Udo Speck, Geschäftsführer W. Kolb

Im Laufe des Projektes kam die Frage auf, ob und wie das Unternehmen Energie einsparen könne. Hierbei konnte Nieskens helfen, der im Unternehmen eine Initial- und eine Detailberatung zu verschiedenen Umweltthemen abwickelte. Als Ergebnisse wurde unter anderem die Druckluftanlage, die zuvor eher unwirtschaftlich arbeitete, für 7000 Euro umgerüstet.

"Dadurch haben wir im ersten Jahr 5000 Euro Betriebskosten gespart. Schon im zweiten Jahr wirft die Investition Gewinn ab", so Speck. Die bessere Isolierung der Rohre kostete 3200 Euro, bringt dafür eine jährliche Ersparnis von 1850 Euro.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert das Beratungssystem. Niedrigere Betriebskosten haben denn auch dazu beigetragen, die Firma besser durch die vergangene Krise zu bringen.

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