Ein Antrag sieht ein Areal am Beudelshof in Anrath vor. Doch diese Ausgleichsfläche steht nicht zur Verfügung.

Im Umweltausschuss ist jetzt über Flächen für eine mögliche Hundewiese in Anrath geredet worden.
Im Umweltausschuss ist jetzt über Flächen für eine mögliche Hundewiese in Anrath geredet worden.

Im Umweltausschuss ist jetzt über Flächen für eine mögliche Hundewiese in Anrath geredet worden.

Im Umweltausschuss ist jetzt über Flächen für eine mögliche Hundewiese in Anrath geredet worden.

Willich. Das Thema "Hundewiesen" ist ein Evergreen in den Umweltausschuss-Sitzungen. Diesmal wurde über einen CDU-Antrag sowie den Antrag von Hundehaltern in Anrath diskutiert. Fest steht, dass die Stadt kein Geld in die Hand nehmen möchte. In diesem Sinne gab es eine Mehrheit für den Beschlussvorschlag der Verwaltung. Sie wurde beauftragt zu prüfen, ob geeignete Flächen interessierten Vereinen kostenlos zur Verfügung gestellt werden könnten.

Areal von 30 mal 30 Metern reiche als Auslauf aus

Die Gegenleistungen dieser Vereine: Sie müssten für Unterhaltung und Einfriedung der Areale sorgen und die Hundewiesen allen Hundehaltern bei Bedarf zur Verfügung stellen. Ursula Voß, Hundehalterin aus Anrath, beantragte eine Hundewiese zwischen dem alten Beudelshof und den bewaldeten Parkbereichen. Eine Fläche von 30 mal 30 Metern sei ausreichend, um den Hunden freien Auslauf zu verschaffen. "Ein Zaun muss nicht sein, alle, die ich kenne, haben ihre Hunde im Griff", sagte Ursula Voß.

Gelände ohne eine Einzäunung wegen Haftungsrisiko problematisch

Die Technische Beigeordnete Martina Stall erklärte, dass es sich um eine Ausgleichsfläche handele, die als Hundeauslauffläche nicht zur Verfügung stehe. Problematisch sei zudem, auf eine Einzäunung zu verzichten. Für den Fall, dass man keinen Zaun zieht, müsse geklärt werden, wer das Haftungsrisiko übernimmt.

Karl-Heinz Koch (FDP) erinnerte daran, dass ohnehin jeder Hundehalter für sein Tier verantwortlich sei - er drängte, endlich zu einer Entscheidung zu kommen. Die Verwaltung wurde schließlich gebeten, nach alternativen Flächen zu suchen - und nach einem Träger, der die Herrichtung der Anlage und die Pflege übernimmt.

Die CDU hatte als möglicherweise geeignete Standorte für Hundewiesen die Erweiterungsflächen am Neersener Friedhof und am Willicher Friedhof ins Gespräch gebracht. Möglich wäre es auch, den Hunden an der Schiefbahner Straße Auslauf ohne lästigen Leinenzwang zu verschaffen. Für die Herrichtung der 1320 Quadratmeter großen Fläche hatte die Stadt Kosten von 18337,90 Euro ermittelt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer