Das Interesse an Klein Jerusalem ist dennoch ungebrochen. Brigitte Vander bleibt Chefin.

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Die Kapelle Klein Jerusalem am Ortseingang Neersen ist ein Kleinod.

Die Kapelle Klein Jerusalem am Ortseingang Neersen ist ein Kleinod.

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Die Kapelle Klein Jerusalem am Ortseingang Neersen ist ein Kleinod.

Neersen. Sie ist seit genau 20 Jahren Vorsitzende der Interessengemeinschaft Kapelle Klein Jerusalem und sie wurde jetzt ohne eine einzige Gegenstimme für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt: Brigitte Vander war jedoch auf der Mitgliederversammlung nicht das einzige Vorstandsmitglied, das einstimmig wiedergewählt wurde. Schatzmeister bliebt Markus Caspers, Wolfgang Peter wurde als Beisitzer bestätigt, und Reinhard Inderfurth bleibt Sachverständiger für das Bauwesen.

18 Trauungen und 40 Führungen durch das kleine Gotteshaus

„Die Besucherzahlen sind 2010 leicht auf rund 6 500 zurückgegangen“: Brigitte Vander berichtete in ihrem Jahresrückblick auch von 18 Trauungen in der Kapelle Klein Jerusalem sowie von 40 Führungen. Größtes Ereignis war die Sternwallfahrt der St. Matthias Bruderschaften mit Pilgern aus allen umliegenden Städten, aber auch aus Köln, Düsseldorf, Aachen, Gelsenkirchen und zahlreichen anderen Orten.

Die Beleuchtung der Unterkirche war mit 6 307 Euro im vergangenen Jahr das aufwändigste Projekt. Mit ähnlich hohen Investitionen ist in diesem Jahr nicht zu rechnen. Johannes Kroner, Restaurator aus Köln, wird im Laufe des Jahres einige Arbeiten erledigen, unter anderem wird er das Epitaph in der Gebetsgrotte überarbeiten, ebenso wie die Kreuzigungsgruppe im Garten der Kapelle.

Zwei Nischen auf der Westseite der Kapelle sollen mit je einer Figur gefüllt werden. Der Interessengemeinschaft schweben zwei Steinfiguren vor. Der erste Kostenvoranschlag von einem renommierten Künstler aus Sinzig war jedoch erschreckend hoch: 21 300 Euro sollen die Figuren kosten – eindeutig zu viel für den Verein, selbst wenn die Schützen sich daran beteiligen.

Wer kann zwei Leuchter gebrauchen?

„Wir stehen hier nicht unter Zeitdruck“, erklärte Brigitte Vander, die noch weitere Angebote einholen möchte. Die Vorsitzende wendet sich mit folgenden Anliegen an die Öffentlichkeit: „Wir haben zwei identische Leuchter gegen eine Spende für den Verein abzugeben.“ Die runden Schmuckstücke mit einem Durchmesser von gut 60 Zentimetern haben lange in der Gebetsgrotte gehangen und sind eine Bereicherung für jedes rustikale Ambiente.

Die Interessengemeinschaft hat derzeit 118 Mitglieder, vier mehr als im vergangenen Jahr.

Vorsitzende Brigitte Vander sucht einen Spender, der das zerbrochene Jesuskind in der Krippe durch ein neues ersetzt. Sie ist zu erreichen unter Telefon 02154 / 811 929.

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