Jürgen Cox steht auf der Reserveliste für die Kommunalwahl ganz oben.

Die Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen in Tönisvorst (v. l.) Jürgen Cox, Roland Gobbers, Eric Butzen, Nicole Wengorsch, Kurt Witmann, Susanne Steeg, Gerald Jäger, Bärbel Esch und Elisabeth Schwarz.
Die Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen in Tönisvorst (v. l.) Jürgen Cox, Roland Gobbers, Eric Butzen, Nicole Wengorsch, Kurt Witmann, Susanne Steeg, Gerald Jäger, Bärbel Esch und Elisabeth Schwarz.

Die Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen in Tönisvorst (v. l.) Jürgen Cox, Roland Gobbers, Eric Butzen, Nicole Wengorsch, Kurt Witmann, Susanne Steeg, Gerald Jäger, Bärbel Esch und Elisabeth Schwarz.

Die Kandidaten von Bündnis 90/Die Grünen in Tönisvorst (v. l.) Jürgen Cox, Roland Gobbers, Eric Butzen, Nicole Wengorsch, Kurt Witmann, Susanne Steeg, Gerald Jäger, Bärbel Esch und Elisabeth Schwarz.

Vorst. Es ist beinahe wie ein Neuanfang: Nachdem die bisherigen vier Ratsvertreter der Grünen (Herbert Derksen, Klaus Furthmann, Peter Lindackers und Harald Gerland) nach Querelen nun als GUT-Mitglieder im Rat sitzen, hat sich die Öko-Partei neu formiert. Am Samstag gelang es in der Gaststätte Packbier, alle Wahlkreise mit je einem Kandidaten zu besetzen. Die Reserveliste führt Grünen-Sprecher Jürgen Cox an.

Die Grünen haben aber Großes vor: "Wir wollen ein zweistelliges Ergebnis bei den Kommunalwahlen erreichen", gab Cox gegenüber der WZ zu verstehen. Der Optimismus wird nicht zuletzt aus der Tatsache gespeist, dass die Partei mit derzeit etwas über 50 Mitgliedern gut aufgestellt ist. "Ich weiß aber auch, dass noch sehr viel Arbeit vor uns liegt - es geht darum, die neu gewonnenen Mitglieder einzubinden", sagte Cox.

Auch die Bürger sollen stärker in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Bereits in zwei Wochen wollen die Grünen bei grüner Erbsensuppe an ihrem Infostand mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Sie haben auch vor, Altenheime zu besuchen, Jung und Alt zusammenzuführen durch Maßnahmen wie "Senioren lesen für Kinder". Darüber hinaus soll der Kontakt zu den Umweltverbänden intensiviert werden.

Verzicht auf einen Bürgermeister-Kandidaten

In punkto Wirtschaftsförderungen haben es den Grünen die kleinen und mittelständischen Unternehmen angetan. Sie wollen nicht zu viel versprechen, messen dem Schuldenabbau große Bedeutung bei.

Jürgen Cox hat eine klare Meinung: "Wir sollten keinen eigenen Bürgermeisterkandiaten aufstellen." Dies ist auch die Meinung der übrigen 15 Mitglieder, die über diesen Punkt abstimmten. Der organisatorische Ablauf ohne die "alten Hasen" verlief noch etwas holperig: Die Kreisgeschäftsführerin Brigitte Schmitz-Hahn übernahm die Regie, als es um die Aufstellung der Kandidaten ging.

Platz 1 der Reserveliste besetzt der 46-jährige Sozialversicherungsfachangestellte Jürgen Cox. Auf Listenplatz 2 folgt die Hausfrau Tanja Junkermann, auf Platz 3 die kaufmännische Angestellte Bärbel Esch (51). Kurt Wittmann (61), selbstständiger Kaufmann kurz vor dem Ruhestand, möchte frei werdende Energien für die Grünen nutzen und wurde auf Platz vier gesetzt.

Auf den Plätzen folgen Elisabeth Schwarz, Gerald Jäger, Susanne Steeg, Nicole Wengorsch, Sabine Orlowski, Roland Gobbers, Heidemarie Cox, Eric Butzen und Kazim Özkan - alle wurden gewählt. Für den Kreistag vorgeschlagen: Susanne Steeg, Jürgen Cox und Michael Schwarzer.

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