Interview: Der neue Vorsitzende der Unabhängigen Wählergemeinschaft Tönisvorst will junge Mitglieder gewinnen.

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Michael Lambertz (30) ist neuer Vorsitzender der UWT.

Michael Lambertz (30) ist neuer Vorsitzender der UWT.

Michael Lambertz (30) ist neuer Vorsitzender der UWT.

Tönisvorst. Und plötzlich war er Vorsitzender - Michael Lambertz ist seit Montag neuer Chef der Unabhängigen Wählergemeinschaft Tönisvorst (UWT). Quasi spontan wurde der junge Mann vorgeschlagen und flugs gewählt. Was er sich vorstellt und wie er "regieren" will, erklärte er der WZ im Gespräch.

Ihre Wahl kam ja doch überraschend. Für Sie auch? Michael Lambertz: Ja, schon. Eigentlich sollte Georg Hermes es ja nochmal machen. Quasi kommissarisch. Er hatte bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, dass er terminliche Schwierigkeiten haben könnte.

Wer war auf die Idee gekommen, Sie zu nominieren? Lambertz: Der Vorschlag kam von Marianne Schloßmacher. Ich wurde dann einstimmig gewählt. Von 22 Anwesenden haben 20 für mich gestimmt bei zwei Enthaltungen.

Was haben Sie sich als erstes vorgenommen? Lambertz: Zunächst gilt es, eine gewisse Grundruhe in die UWT zu bringen. Zudem möchte ich den Verjüngungsprozess voranbringen. Ich will junge Leute für die Politik begeistern.

Heißt das, dass Sie ihren Vater aus seiner Position als Fraktions-Vorsitzender ablösen müssten? Lambertz (lacht): Nein. Aber ich zähle natürlich schon darauf, dass die Älteren mit den Jüngeren zusammenarbeiten, sie heranführen. Über die Generationen hinweg.

Welche Änderungen stehen in der nächsten Zeit an? Lambertz: Ich möchte in jedem Fall die Öffentlichkeitsarbeit weitermachen und auch verstärken. Außerdem soll die Homepage der UWT neu gestaltet werden. Und dann steht ja noch das 20-jährige Bestehen der UWT an. Das wollen wir in kleinem Rahmen feiern. Das letzte Wahlergebnis hat uns nicht dazu beflügelt, eine große Party zu geben.

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