Auf dem Mengelshof in Unterweiden wurden Stuten und Fohlen präsentiert.

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Einen schönen Trab legten diese Warmblut-Stute und ihr Fohlen vor der Jury hin. Sie gehören der Kempener Zuchtgemeinschaft Honsbein-Küsters.

Einen schönen Trab legten diese Warmblut-Stute und ihr Fohlen vor der Jury hin. Sie gehören der Kempener Zuchtgemeinschaft Honsbein-Küsters.

Friedhelm Reimann

Einen schönen Trab legten diese Warmblut-Stute und ihr Fohlen vor der Jury hin. Sie gehören der Kempener Zuchtgemeinschaft Honsbein-Küsters.

Unterweiden. Wiehern, Stampfen und jede Menge Pferdeäpfel: Rund 250 Pferde zeigten sich unter Anleitung ihrer Züchter von ihrer besten Seiten. Auf dem Mengelshof in Unterweiden fanden die Stuteneintragung und Fohlenschau des Kreises Viersen statt. Sie werden jährlich vom Kreispferdezuchtverein Viersen-Krefeld in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Pferdestammbuch veranstaltet.

Eine Kommission beurteilte die Pferde und vergab Punkte

200Züchter gibt es im Kreis Viersen und Krefeld. Kreistierzuchtberater Theo Lenzen aus Viersen sprach schon am frühen Nachmittag von einem hohen Niveau und sehr guter Beteiligung. Und so strahlten dann auch Züchter und Verantwortliche mit der Sonne um die Wette.

Auf der klassischen Dreiecksbahn auf dem Mengelshof wurden die Pferde einer Kommission vorgestellt. Die Tiere zeigten verschiedene Gangarten. Es wurde zügig angetrabt, kurz vor den Richtern das Tempo zurückgenommen. Anschließend musste das Tier stillstehen und auch dabei eine gute Figur machen.

Die Kommission vergab zehn Punkte (ausgezeichnet) bis einen (sehr schlecht) Punkt. Beurteilt wurden Typ, Körperbau, Schwung und Ausführung der Gangarten sowie der Gesamteindruck. Eine eingeflochtene Mähne konnte durchaus Pluspunkte bringen, wenn es zum Pferdetyp passte.

Die Vorführung eines Pferdes will gelernt sein. Eine sehr gute Hilfe ist dabei eine spezielle, aus sehr feinem Leder gefertigte Vorführ-Trense. Wer sich vom Pferd ziehen ließ, der hemmte die natürliche Bewegung des Pferdes- und es gab Punktabzug.

Präsentiert wurden am Mittwoch unterschiedliche Rassen und Altersgruppen, wie dreijährige Mini-Shetlandstuten, Reitponys, Kalt- und Warmblüter, Haflinger oder - zum ersten Mal - springfreudige Warmblut-Hengstfohlen. Aber es gab auch einen Vorführwettbewerb für Jungzüchter. Daran nahmen etwa ein Dutzend im Alter von acht bis 17Jahren teil.

Die Stuteneintragung und die Fohlenschau verschafften den Züchtern einen guten Überblick über den jeweiligen Fohlenjahrgang und die jungen Stuten, die für die Zucht in die Stutbücher des Rheinischen Pferdestammbuches aufgenommen werden. Vier Zuchtbücher werden im Schloss Wickrath geführt, wo das Rheinische Pferdestammbuch ansässig ist.

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