Wie gut ist das Essen in der neuen Schulmensa? Im Corneliusfeld durften einige Schüler am Donnerstag Probe-Essen.

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Ökotrophologin Barbara Mäusezahl (l.) und Sauels-Verkaufsleiter Günter Fricke-van den Heuvel (r.) servieren den Schülern beim Testessen unter anderem Salat und einen Spinat-Kartoffelauflauf.

Ökotrophologin Barbara Mäusezahl (l.) und Sauels-Verkaufsleiter Günter Fricke-van den Heuvel (r.) servieren den Schülern beim Testessen unter anderem Salat und einen Spinat-Kartoffelauflauf.

Reimann

Ökotrophologin Barbara Mäusezahl (l.) und Sauels-Verkaufsleiter Günter Fricke-van den Heuvel (r.) servieren den Schülern beim Testessen unter anderem Salat und einen Spinat-Kartoffelauflauf.

Tönisvorst. Die Schulverpflegung der Tönisberger Firma Sauels ist ausgezeichnet. Zumindest auf einer Bewertungsurkunde der Hochschule Niederrhein und der Verbraucherzentrale. Dort hat das Essen drei von drei möglichen Kochmützen erhalten. Aber wie das Sauels-Essen in der neuen Mensa des Schulzentrums Corneliusfeld tatsächlich schmecken wird, will Beigeordnete Nicole Waßen als Gastgeberin von einigen Testessern erfahren.

Günter Fricke-van den Heuvel und Barbara Mäusezahl von der Firma Sauels haben angerichtet: Kartoffeln mit Rotkohl, Kartoffelpüree, Hähnchenbrust, Spinat-Kartoffel-Auflauf, Salat, Pudding, Obst. Eine ganz typische Auswahl, die künftig für drei Euro pro Portion zu bekommen ist - mit Getränk.

Zum Probe-Essen sind unter anderem Lehrer beider Schulen sowie Vertreter der Schulpflegschaften und der Verwaltung erschienen. Als Chef-Tester haben sich einige Schüler zur Verfügung gestellt. Bevor sie die erste Gabel zum Mund führen dürfen, macht ihnen Verkaufsleiter Fricke-van den Heuvel "Cook and Chill" schmackhaft: Nach dieser Methode werde das Essen frisch gekocht, dann runter gekühlt, ausgeliefert und tags darauf in der Mensa 30 bis 40 Minuten schonend fertig gegart. Sämtliche Vitamine und Nährstoffe blieben so erhalten.

Püree sieht komisch aus, schmeckt aber trotzdem

Genug der Theorie - jetzt geht’s ans Büfett. Die Testesser laden die Teller voll und lassen es sich schmecken. Die ersten Urteile fallen recht positiv aus. "Der Püree sieht ein wenig komisch aus, schmeckt aber trotzdem", sagt SinaKugel (14). Und moniert den Fettrand an der Hähnchenbrust, auch wenn der eher winzig ist.

"Man kann’s essen", sagt die 15-jährige AnneSikora mit Blick auf die Kartoffeln. Dann hellt sich ihre Miene auf, als sie den Spinat-Kartoffelauflauf probiert. Den findet ihr auch ihr Zwillingsbruder Arno am besten. Und hat einen Vorschlag: "Man sollte noch Gläser anschaffen. Wasser aus Kaffeetassen ist komisch."

"Nicht wie im Fünf-Sterne-Restaurant, aber es war ganz gut." So fällt das Urteil von Schüler ChristopherBertenburg aus. Bei Stadt-Pressesprecherin CatharinaPerchthaler ist die Begeisterung größer: "Für einen Vegetarier ein gutes Essen." Und wie zum Beweis holt sie sich noch Salat nach.

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