Auch am Wochenende wurden Pakete für Haiti gepackt.

wza_1500x1431_615183.jpeg
Ein Hilfspaket der action medeor liegt zum Abtransport bereit.

Ein Hilfspaket der action medeor liegt zum Abtransport bereit.

Ein Hilfspaket der action medeor liegt zum Abtransport bereit.

Tönisvorst. Das Leid in Haiti ist unbeschreiblich. Es fehlt an Trinkwasser, Nahrung und Verbandsstoffen, Schmerzmitteln und Antibiotika. "Unsere Mitarbeiter im Medikamentenlager sind jetzt voll im Einsatz und haben auch am Samstag und Sonntag gepackt", sagte Bernd Pastors, Vorstand der Tönisvorster action medeor. Am Sonntag wurde eine große Medikamentensendung abgeholt, weitere Hilfslieferungen werden am Montag auf den Weg gebracht, insgesamt 13 Tonnen lebenswichtige Medikamente.

Eine Anfrage vom Bundesgesundheitsminister

Eine ganz besondere Anfrage ging Ende der Woche bei medeor ein. Angesichts der unsäglichen Not hat Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler die Verbände der Gesundheitswirtschaft um Spenden für Haiti gebeten. Koordiniert wird das Hilfsprogramm von medeor.

Zahlreiche Verbände und Unternehmen der Pharmaindustrie wollen für die Erdbebenopfer medizinische Hilfe bereit stellen. Philipp Rösler bedankte sich bei der Gesundheitswirtschaft, dass sie seiner Bitte so schnell und großzügig nachkommen. "Schnelle und gut koordinierte Hilfe ist jetzt notwendig", sagte Rösler.

Das von medeor organisierte Hilfsprogramm kommt zustande, weil die 17 Mitgliedsunternehmen des Arznei-Verbandes Pro Generika fleißig gespendet haben. "Die Zusammenarbeit mit medeor ist wichtig, damit die nach den Leitlinien der WHO für Arzneimittelspenden zusammengestellten Medikamente schnell bei denen ankommen, die derzeit jede Hilfe dringend benötigen", sagt Pro Generika-Geschäftsführer Peter Schmidt. "Hier zählt buchstäblich jeder Tag."

 Spendenkonto 9993 bei der Sparkasse Krefeld, BLZ 320 500 00, Stichwort "Haiti"

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer