Fünf Hoteliers aus Tönisvorst haben die Standorte für 38 Schilder in der Stadt festgelegt.

Der Pfeil führt zum Zimmer: Doris Scherz, Vlado Vukovic, Josef Hoerschkes (Firma Hox), Petra Zachau-Janßen und Marija Slowick halten die neuen grünen Schilder der Tönisvorster Hotel-Route in den Händen.
Der Pfeil führt zum Zimmer: Doris Scherz, Vlado Vukovic, Josef Hoerschkes (Firma Hox), Petra Zachau-Janßen und Marija Slowick halten die neuen grünen Schilder der Tönisvorster Hotel-Route in den Händen.

Der Pfeil führt zum Zimmer: Doris Scherz, Vlado Vukovic, Josef Hoerschkes (Firma Hox), Petra Zachau-Janßen und Marija Slowick halten die neuen grünen Schilder der Tönisvorster Hotel-Route in den Händen.

Stefan Finger

Der Pfeil führt zum Zimmer: Doris Scherz, Vlado Vukovic, Josef Hoerschkes (Firma Hox), Petra Zachau-Janßen und Marija Slowick halten die neuen grünen Schilder der Tönisvorster Hotel-Route in den Händen.

Tönisvorst. "Es passiert oft, dass mich neue Hotelgäste an der Rezeption anrufen, um nach dem Weg zu fragen, weil ihr Navi sie im Kreis fahren lässt." Petra Zachau-Janßen vom Mertenshof lotst sie trotz Stress im Restaurant telefonisch über die Innenstadtstraßen bis vor ihre Hoteltür.

Eine beschilderte Hotelroute, die aus 38 grünen Wegweiser besteht, soll Gäste künftig schneller in der Stadt zu ihrem gebuchten Zimmer bringen. Die Anregung dazu kam aus dem politischen Raum. Fünf Hoteliers haben sich daraufhin zusammengeschlossen und mit Unterstützung der Stadt die Route, die Standorte und das Design der 38Schilder abgesprochen.

Mit dem Ergebnis sind Marija Slowick (Haus Vorst), Doris Scherz (Gastzimmer Kronenstraße), Petra Zachau-Janßen (Mertenshof), Vlado Vukovic (Gasthof zu Linde und Hotel-Garni Bayernstube) und Inge Herbst (Gasthof Zum Schluff) zufrieden. Doris Scherz: "Sie fallen auf. Und sie sind gut lesbar."

Wenn das Wetter besser wird, werden die Schilder aufgestellt

Sobald es die Witterung zulässt, werden die Schilder aufgestellt. Die sind übrigens recycelt worden, waren früher Hinweisträger an Einbahnstraße oder Tempo 30-Zonen. "Die Firma Fritz Lange hat sie erneuert. Die Kosten liefen dafür bei rund 2300 Euro," so Catharina Perchthaler, Sprecherin der Stadt Tönisvorst. "Die Aufstellung wird voraussichtlich um 3000 Euro kosten." Auf dem größten Schild ist neben dem Bettensymbol auch das Apfelstadt-Logo von Tönisvorst zu sehen. Die Kosten tragen die Hoteliers.

Wo welches Schild aufgestellt wird, haben die Hoteliers mit der Verwaltung abgesprochen. Auf Kreisstraßen musste der Landesbetrieb Straßen NRW seine Zustimmung geben. Petra Zachau-Janßen: "Wir sind die Route komplett zu Fuß abgelaufen." Vlado Vukovic: "Und ich mit dem Finger auf der Karte." Apropos Karte: Die sollen die Monteure, Geschäftsleute, Touristen und Familiengäste künftig nicht mehr nötig haben.

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