Die Klasse 6a der Tönisvorster Realschule hat sich von Thomas Goßen durch den Ratssaal führen lassen.

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Bürgermeister Thomas Goßen (hinten) im Kreis der Realschüler, die er im Ratssaal empfangen hatte.

Bürgermeister Thomas Goßen (hinten) im Kreis der Realschüler, die er im Ratssaal empfangen hatte.

Bürgermeister Thomas Goßen (hinten) im Kreis der Realschüler, die er im Ratssaal empfangen hatte.

Tönisvorst. Unterricht beim Bürgermeister: Den hatten jetzt die Schüler der 6a der Tönisvorster Realschule im Ratssaal. Sie hatten im Politik-Unterricht über den Bürgermeister und seine Funktion gesprochen. Prompt wollten sie den eigenen Bürgermeister "live und in Farbe erleben”.

Erst gab es eine Führung durch den Ratssaal

"Da, wo Ihr jetzt sitzt, säße in der Sitzung die Fraktion der GUT, der Gemeinschaft Unabhängiger Tönisvorster”, erklärte Bürgermeister Thomas Goßen den Schülern die Aufteilung sämtlicher Plätze während der Sitzungen des Rates und seiner Ausschüsse.

Wofür so ein Bürgermeister alles zuständig ist, wurde gleich deutlich, als die Schüler Anregungen für die Stadt vortrugen. "Kann man nicht wieder die Parkplätze am Alten Markt einrichten?”, fragte einer der Schüler. "Gutes Beispiel für die Arbeit eines Bürgermeisters: Es gibt viele Wünsche und Ideen. Da muss man schauen, was geht, und was nicht geht, und wann und wie es geht”, so Thomas Goßen.

Wie sieht sein Alltag aus? "Sobald ich meine Kinder um 8 Uhr zum Kindergarten gebracht habe, ruft mich mein Schreibtisch im Verwaltungsgebäude an der Bahnstraße. Das hängt damit zusammen, dass man als Bürgermeister nicht nur zu Veranstaltungen geht, sondern die Verwaltung leitet”, erläuterte der Bürgermeister seinen Job.

Abends und am Wochenende stünden repräsentative Aufgaben an. Und dann kämen eben viele Tönisvorster mit ihren Anliegen zu ihm.

Die Gelegenheit nutzten auch die Schüler: Sie bräuchten Aufenthaltsmöglichkeiten für die Pausen, da die Schule vielfach bis zur siebten Stunde gehe.

Und wann die Cafeteria komme? Ein anderer bat darum, dass die Schüler mitbestimmen dürften, wenn der neue Name für die Realschule ausgesucht werde. Und ob man nicht den Eintritt beim Schwimmbad senken könne?

Der Bürgermeister hatte eine Bitte: "Die Stadt versucht eine Idee umzusetzen. Ob das klappt, hängt maßgeblich von Eurer Beteiligung ab: Wir wollen einen Jugendbeirat installieren, so dass Eure Meinungen zu bestimmten Themen direkt von den Erwachsenen gehört werden."

Dazu wird es demnächst eine Internetplattform geben, so dass die Teilnehmer sich auszutauschen und Themen fest legen können, die behandelt werden sollen. "Wenn sich da keiner beteiligt, schläft das wieder ein”, appellierte der Bürgermeister zum Abschluss der "Schulstunde” im Ratssaal.

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