Die letzten Tanks der alten Kunstharz-Fabrik werden entfernt.

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Auch am Montag wurde bei Cray Valley gearbeitet.

Auch am Montag wurde bei Cray Valley gearbeitet.

Cames

Auch am Montag wurde bei Cray Valley gearbeitet.

St.Tönis. Ganz schön gestunken hat es am Montag Nachmittag in St.Tönis. Verursacher war einmal mehr die Firma Cray Valley (früher: Hendricks & Sommer). Zwar wird die ehemalige Kunstharz-Fabrik an der Mühlenstraße schon seit dem vergangenen Spätsommer abgerissen.

Doch beim Beseitigen der alten Tanks und Leitungen treten immer wieder Geruchsbelästigungen auf, wie Andreas Pauwelen, Kommunikationsbeauftragten von Cray Valley, einräumen musste.

"Heute wurden alte Produktionsleitungen rausgeholt", erklärte Pauwelen. Da darin noch Reste von Aethylacrylat vorhanden sind, das bei der Produktion verwendet wurde, hat es gestunken. Um die Belästigung möglichst gering zu halten, wurden die Rohre der früheren Abfüllstation anschließend in einer Halle zwischengelagert.

Wie Diplom-Geograph Matthias Warda von dem mit der Sanierung beauftragten Kölner Unternehmen Mull und Partner erläuterte, müssen in dieser Woche noch insgesamt neun unterirdische Tanks von bis zu 25.000 Litern aus dem Boden geholt werden.

Sie werden zerschnitten, auf Container verladen und dann zur Entsorgung gebracht. Dies alles werde sehr geruchsintensiv vonstatten gehen, bedauerte Matthias Warda. Besonders intensiv dürfte der Gestank bis Mittwoch werden.

Bereits in der Vorwoche hatten Bewohner der Straße Haferkamp über Gestank geklagt, obwohl auf dem Gelände seit Weihnachten nicht gearbeitet wurde.

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