Der Markt soll enger an das Rewe-Gelände angebunden werden.

Willich. Die Innenstadt von Alt-Willich soll attraktiver werden. Ganz in diesem Sinne fasste jetzt der Planungsausschuss einstimmig den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Nördlich Brauereistraße“. Das „Integrierte Handlungskonzept Alt-Willich“ nennt für das Plangebiet „die Erweiterung des Angebots an Ladenlokalen für die Ansiedlung von Magnetbetrieben des Einzelhandels“.

Für das Rewe-Gelände empfiehlt das Handlungskonzept eine tiefgreifende Neuordnung. Auf der Parkplatzfläche soll ein neues Gebäude entstehen, das im Erdgeschoss Einzelhandelsflächen bietet. Die Stellplätze sollen künftig in einem Obergeschoss untergebracht werden. Ob sich das verwirklichen lässt, ist fraglich. Die Konzernmutter wünscht sich, dass der ebenerdige Parkplatz bleibt.

Der Marktplatz ist als neuer Gastronomieschwerpunkt gedacht. Ein weiteres Ziel des „Integrierten Handlungskonzepts“ ist eine bessere Verknüpfung des Marktes mit dem Rewe-Gelände. Historische Bausubstanz soll erhalten beziehungsweise wiederhergestellt werden, nicht mehr nutzbare Bausubstanz ist qualitätsvoll zu erneuern.

Ebenso einstimmig wie der Aufstellungsbeschluss wurde eine Satzung über ein besonderes Vorkaufsrecht beschlossen: Die Stadt hat dadurch „einen Fuß in der Tür“ bei insgesamt 35 Grundstücken – falls diese Flächen an der Friedrichstraße, der Martin-Rieffert-Straße, der Brauereistraße, der Kreuz- und Grabenstraße sowie der Straße „Markt“ einmal verkauft werden sollen, kann die Stadt künftig ein Vorkaufsrecht ausüben.

Im nichtöffentlichen Teil wurde das Thema weiter besprochen. Das letzte Wort hat der Stadtrat.

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