Für Mensa-Bau wird Geld gebraucht.

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So wie auf dieser Bau-Zeichnung soll die Gemeinschaftsmensa von Gymnasium und Realschule in Schiefbahn einmal aussehen.

So wie auf dieser Bau-Zeichnung soll die Gemeinschaftsmensa von Gymnasium und Realschule in Schiefbahn einmal aussehen.

So wie auf dieser Bau-Zeichnung soll die Gemeinschaftsmensa von Gymnasium und Realschule in Schiefbahn einmal aussehen.

Willich. „Ich bin überzeugt davon, dass wir die rund 1,7 Millionen Euro für die Gemeinschafts-Mensa der Realschule und des St. Bernhard Gymnasiums über das Bürgerdarlehen finanzieren können“, sagt Bürgermeister Josef Heyes. Bislang ist der Abstand zum Ziel aber noch groß: 100.000 Euro seien seit November bei der biw-Bank eingegangen. Noch einmal die gleiche Summe sowie zusätzliche Einzelbeträge seien avisiert, sagt Heyes.

Es wird deshalb noch einmal „getrommelt“: Die rund 20.000 Willicher Haushalte haben ein Schreiben des Bürgermeisters und der biw-Bank erhalten. Darin bittet Heyes die Bevölkerung, sich an der Finanzierung der Mensa zu beteiligen und der Stadt mindestens 5.000 Euro als Darlehen zu geben.

Und das bei einem Zinssatz von 3,6 Prozent und einer Laufzeit von 20 Jahren, wobei die Zins- und Rückzahlungen sofort starten. Die Konditionen hat die Stadt selbst festgelegt, die Bank mit Sitz auf Haus Broich stellt das Knowhow und die Infrastruktur, sagt Vorstand Michael Heinks.

Der Bürgermeister persönlich stellt 10.000 Euro bereit – und rechnet vor: „Bei dieser Anlagesumme erhalten Sie über den Zeitraum von 20 Jahren eine monatliche Rate von 58,51 Euro, was einer gesamten Zinszahlung von 4.043,73 Euro entspricht.“ Laut Heinks sei das Ganze mit einer Rentenversicherung vergleichbar.

Sobald der Frost aus dem Boden sei, könne es mit den Erdarbeiten für die Mensa losgehen, so Heyes. Selbst wenn das Bürgerdarlehen nicht die Bausumme von 1,7 Millionen Euro erreiche, laufe alles wie vorgesehen. Kapitalgeber sei die biw-Bank, die dann die fehlende Summe als Darlehen zur Verfügung stelle. „Natürlich kann sich die Stadt auch an andere Institute wenden“, ergänzt Michael Heinks.

Bürgermeister möchte die Frist verlängern

In dem Flyer an die Haushalte wird als Frist der Darlehenszusage der 16. Januar genannt. Heyes möchte diesen Termin noch verlängern, womit die Bank laut Heinks kein Probleme habe. Der Bürgermeister hatte nach eigenem Bekunden auch in den vergangenen Tagen noch zahlreiche Anfragen erhalten: „Sogar ein Sportverein aus dem Bergischen Land war darunter, der uns eventuell ein Bürgerdarlehen von 55.000 Euro gibt.“

Heyes kann sich vorstellen, dass es Bürgerdarlehen auch für andere Willicher Projekte gibt: „Warum nicht auch für die Mensa des Anrather Lise-Meitner-Gymnasiums?“

 

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