Fünf Jugendliche sind für die nächtlichen Angriffe in St. Tönis verantwortlich.

Die fünf Jugendlichen, die im Januar fünf Menschen angegriffen haben, trafen sich nachts auf dem Wilhelmplatz, um sich zu betrinken.
Die fünf Jugendlichen, die im Januar fünf Menschen angegriffen haben, trafen sich nachts auf dem Wilhelmplatz, um sich zu betrinken.

Die fünf Jugendlichen, die im Januar fünf Menschen angegriffen haben, trafen sich nachts auf dem Wilhelmplatz, um sich zu betrinken.

Die fünf Jugendlichen, die im Januar fünf Menschen angegriffen haben, trafen sich nachts auf dem Wilhelmplatz, um sich zu betrinken.

St. Tönis. Die Jugendlichen, die in der Nacht vom 9. auf den 10. Januar eine 21-jährige Tönisvorsterin überfallen und einen 21-Jährigen mit einer abgebrochenen Glasflasche schwer verletzt haben sollen, sind gefasst.

Für die beiden Angriffe auf dem Wilhelmplatz und der Viersener Straße sollen laut Polizei fünf Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren verantwortlich sein, die schon mehrfach straffällig geworden sind. Sie werden bei der Polizei als Intensivtäter geführt.

Die Jugendlichen wollten ihr erstes Opfer ausrauben

Die Jugendlichen, die aus Vorst, St. Tönis, Brüggen-Bracht und Nettetal-Breyell kommen, sollen sich am Tatabend am Wilhelmplatz getroffen haben, um sich gemeinsam mit einigen Altersgenossen zu betrinken.

Zwischen 1.10 und 1.30 Uhr sollen die Jugendlichen dann eine junge Frau auf dem Wilhelmplatz getreten und geschlagen haben. Aus Sicht der Polizei wollten sie die 21-Jährige berauben.

Danach flüchtete die Gruppe zunächst durch die St.-Töniser-Innenstadt. Auf der Viersener Straße provozierten die Jugendlichen schließlich vier Spätheimkehrer. Diese versuchten zunächst die Beleidigungen und Pöbeleien der Jugendlichen zu ignorieren und den Heimweg fortzusetzen. Vergeblich. Schließlich wurden sie von den Tätern eingeholt, einer von ihnen schlug einen 21-Jährigen mit einer Flasche auf den Kopf. Mit der beschädigten Flasche schlug er anschließend nochmal zu und verletzte einen weiteren 21-Jährigen schwer.

Die Taten der fünf Jugendlichen hatten in St. Tönis eine Diskussion entfacht. Auf der städtischen Sicherheitskonferenz wurde lange über das Thema beraten.

Bürgermeister Thomas Goßen sagte: "Das, was da jüngst passiert ist, hat eine neue Qualität. Dafür gibt’s kein Pardon und es darf sich auch nicht wiederholen."

Der Stadterste ist nun froh, dass die Täter gefasst sind. "Es ist ein gutes Signal, dass Jugendliche, die sich derart benehmen, auch damit rechnen müssen, geschnappt zu werden."

Die Jugendsachbearbeiter der Kriminalpolizei Kempen haben ihr Ermittlungsergebnis der Staatsanwaltschaft in Krefeld übergeben und die zuständigen Jugendämter informiert.

Zur Aufklärung haben, laut Polizei, insbesondere die Jugendlichen beigetragen, die sich mit den Tätern zum Trinken am Wilhelmplatz getroffen hatten.

Ihre Aussagen halfen der Polizei, die Täter zu fassen. Die Täter, die bereits erhebliche Straftaten begangen haben, sind großenteils geständig.

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