Die Stadt reagierte auf den Protest der Anwohner und gestaltete die Kreuzung schnell um.

Die Stadt hat an der Vorster Straße weiße Querstreifen aufgebracht und ein Schild versetzt.
Die Stadt hat an der Vorster Straße weiße Querstreifen aufgebracht und ein Schild versetzt.

Die Stadt hat an der Vorster Straße weiße Querstreifen aufgebracht und ein Schild versetzt.

pms ap

Die Stadt hat an der Vorster Straße weiße Querstreifen aufgebracht und ein Schild versetzt.

St. Tönis. Bereits aus einiger Entfernung sind sie gut zu erkennen: Dicke weiße Querstreifen, die am Dienstag auf den Fahrbahnbelagder Vorster Straße aufgemalt worden sind. Sie sollen ab sofort auf die gefährliche Fuß- und Radweg-Querung "Am Schluff" aufmerksam machen.

Anwohner hatten sich am Dienstag vergangener Woche dort mit der Polizei und dem Ordnungsamt getroffen, um auf die Gefahrenstelle hinzuweisen. Sie forderten, dass der Bereich entschärft werden solle - damit nach einem schweren Verkehrsunfall nicht noch mehr Radfahrer zu Schaden kommen. Der Leiter des Ordnungsamtes, Wolfgang Schouten, versprach Abhilfe.

Nach etwas mehr als einer Woche hat das Amt nicht nur einen Weg gefunden, die Kreuzung sicherer zu machen, sondern die Ideen auch schon umgesetzt. "Neben der optischen Bremse, den Querstreifen, haben wir ab der Einfahrt an der alten Weberei in Richtung Düsseldorfer Straße das Tempo auf 30 Stundenkilometer reduziert", sagt Stefan Lennartz vom Ordnungsamt.

Damit soll nicht nur der Überweg sicherer gemacht werden, sondern auch die davor liegende Bushaltestelle. Außerdem wurde das Schild "Radfahrer kreuzen" um einige Meter nach vorne versetzt.

Eigentlich sei für Dienstag nur ein Ortstermin zur Besprechung angesetzt gewesen. "Durch glückliche Umstände konnte die beauftragte Firma noch am selben Nachmittag mit der Arbeit beginnen." Rund 2000 Euro hat der Kreuzungsumbau gekostet.

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