Das Antoniuszentrum stellt sein chirurgisches Angebot vor. Seit November kooperiert es mit Maria-Hilf.

Beim Tag der offenen Tür zeigt das Antoniuszentrum seine neuesten Geräte und Mitarbeiter stehen für Fragen zur Verfügung.
Beim Tag der offenen Tür zeigt das Antoniuszentrum seine neuesten Geräte und Mitarbeiter stehen für Fragen zur Verfügung.

Beim Tag der offenen Tür zeigt das Antoniuszentrum seine neuesten Geräte und Mitarbeiter stehen für Fragen zur Verfügung.

Lübke

Beim Tag der offenen Tür zeigt das Antoniuszentrum seine neuesten Geräte und Mitarbeiter stehen für Fragen zur Verfügung.

St. Tönis. Wer schon immer einmal ein Operationsbesteck in den Händen halten und operieren wollte, der bekommt dazu am Samstag die Gelegenheit. Zwar nur am Modell, dafür aber mit modernsten Gerätschaften der so genannten Schlüssellochchirurgie.

Anlässlich der Kooperation des Antoniuszentrums Tönisvorst mit dem Krefelder Krankenhaus Maria-Hilf veranstaltet das St. Töniser Krankenhaus einen Tag der offenen Tür. Unter dem Titel "Gemeinsam vor Ort - Chirurgie am Antoniuszentrum" können sich die Besucher unmittelbar vor Ort ein Bild über das chirurgische Angebot des Krankenhauses machen und unter anderem direkt mit den Ärzten sprechen.

Man rechne mit vielen Fragen, bemerkt Dr. Joachim Fährmann, Leiter der Chirurgie am Antoniuszentrum. Schließlich ist die seit dem 1.November 2008 bestehende Kooperation zwischen den beiden Krankenhäusern noch ganz frisch und viele Bürger wüssten nicht, was sie davon halten sollten.

Im Prinzip erweitern die Chirurgen des Krefelder Hauses seitdem die Angebotspalette des chirurgischen Bereichs in St. Tönis, und auf der anderen Seite greift das Krefelder Maria-Hilf, dessen Anzahl an Operationssälen knapp bemessen ist, auf räumliche Kapazitäten und Kollegen in St. Tönis zurück.

Hauptproblem für beide Häuser war dabei die Koordinierung, wer letztendlich was macht. "Wir haben am Anfang einen parallelen Betrieb anvisiert, mussten davon aber Abstand nehmen. Stattdessen haben wir uns vermengt und sind in der Tat gemeinsam vor Ort", beschreibt Dr. Bernhard Mallmann, Direktor der Chirurgischen Kliniken am Krankenhaus Maria-Hilf, die Zusammenarbeit. Beide Häuser betonen dabei, die Kooperation laufe hervorragend.

Neue Instrumente für die Schlüsseloch-Technologie

Eigens für die Kooperation schaffte das Tönisvorster Krankenhaus neue Instrumente für die Schlüssellochchirurgie samt dem entsprechenden Hochfrequenz-Chirurgengerät der neuesten Generation an.

Die Ambulanzräume wurden renoviert und der OP-Vorbereich ebenfalls neu gestaltet. Das alles können Besucher nun am Samstag besichtigen. Dazu kann auch ein OP-Saal besichtigt werden. Die OP einer Leistenhernie, eine Bauchspiegelung und die Entfernung einer Gallenblase können per Video verfolgt werden und die Funktionsweise eines Narkosegerätes wird ebenfalls erklärt.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, einen Notarztwagen und sein Innenleben samt Instrumenten zu besichtigen und auch das Angebot, seinen Blutdruck messen zu lassen. Das ist, wie auch die Messung des Blutzuckerspiegels und der Sauerstoffsättigung kostenlos.

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