Fahrerin setzt Jugendliche vor Tür.

Gestern gab’s Randale in einer alten Bahn der Linie 041.
Gestern gab’s Randale in einer alten Bahn der Linie 041.

Gestern gab’s Randale in einer alten Bahn der Linie 041.

Gestern gab’s Randale in einer alten Bahn der Linie 041.

St. Tönis. Ein lauter Knall, Jugendliche schreien durcheinander, die Fahrgäste drehen sich ängstlich zum hinteren Teil der Straßenbahn-Linie 041 um. Diese ist gerade vom Wilhelmplatz kommend auf die Krefelder Straße eingebogen, als ein paar Jugendliche aufeinander losgehen. Ob es zum Spaß ist oder ob sie sich prügeln, ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen.

Die Straßenbahnfahrerin versucht mit einer Durchsage für Ruhe zu sorgen. Das klappt - es wird still im hinteren Bahnteil. Doch plötzlich stürzen sich die Jugendlichen wieder auf einen jungen Mann, schlagen ihn mit einer Flasche, brüllen ihn an. Zwei von ihnen flüchten an der nächsten Haltestelle aus der Bahn, die anderen beiden bleiben sitzen. Der Fahrerin stürmt nach hinten und schmeißt die anderen zwei Jugendlichen ebenfalls hinaus. Die anderen Fahrgäste atmen erleichtert auf.

SWK-Sprecherin Dorothee Winkmann sagt, dass die am Mittwoch erlebte Szene eine Ausnahme sei. "Natürlich wird es bei Schulschluss schon mal enger, aber solch ein Verhalten kommt selten vor." Trotzdem durchlaufen die SWK-Fahrer ein Deeskalationstraining, damit sie in solchen Fällen richtig reagieren können. Die Bahnfahrerin habe von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht. emai

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