Seit einem Jahr gibt es die Geschäfte im Wirichs-Jätzke. Beide loben ihren Standort.

Rund ein Jahr ist es her, dass im Wirichs-Jätzke zwischen der früheren Parkpalette und der St. Töniser Innenstadt zwei neue Geschäfte Einzug gehalten haben.
Rund ein Jahr ist es her, dass im Wirichs-Jätzke zwischen der früheren Parkpalette und der St. Töniser Innenstadt zwei neue Geschäfte Einzug gehalten haben.

Rund ein Jahr ist es her, dass im Wirichs-Jätzke zwischen der früheren Parkpalette und der St. Töniser Innenstadt zwei neue Geschäfte Einzug gehalten haben.

Rund ein Jahr ist es her, dass im Wirichs-Jätzke zwischen der früheren Parkpalette und der St. Töniser Innenstadt zwei neue Geschäfte Einzug gehalten haben.

St. Tönis. Eine gute Adresse. Da sind sich Michaela Pickartz und Yüksel Eral einig. Sie haben seit dem 1. März 2008 ihre Ladenlokale am neu gestalteten Wirichs-Jätzke. "Die Gasse ist sehr belebt", sagt die junge Frau türkischer Herkunft, die mit ihrer Familie in Vorst wohnt.

Dass momentan gerade nicht so viel los ist, führt die Frau des Inhabers von Antalya Market, dem Geschäft mit Obst, Gemüse und türkischer Feinkost, auf die Jahreszeit und die wirtschaftliche Lage zurück.

"Ich glaube, die Menschen haben Angst, Geld auszugeben." Den nahen Supermarkt betrachtet sie nicht in erster Linie als Konkurrenz. "Die haben zwar auch Gemüse und Obst, aber ich führe auch türkische Feinkost und ganz andere Marken."

Im ersten Jahr einen guten Kundenstamm aufgebaut

"Die Belebung kommt von der Parkpalette und dem neuen SB-Markt", sagt Michaela Pickartz. Sie verkauft hochwertige Mode und ist zufrieden mit ihrer Entscheidung für das Geschäft und die Branche. "Ich hatte mir das schwieriger vorgestellt", bekennt sie. Im vergangenen Jahr konnte sie einen guten Kundenstamm aufbauen. "Die Menschen kommen auch aus Kempen und dem Forstwald zu mir, nicht nur aus St. Tönis."

Die Entscheidung für das teure Preissegment habe von vorne herein festgestanden - "alles andere gab es in St. Tönis bereits." Doch so spreche beispielsweise jeder der Herrenausstatter - neben ihr noch Robben und Peeren - ein anderes Klientel an.

"Wer zu Robben geht, kauft nicht bei mir." Außerdem sei es wichtig, mehrere Anbieter vor Ort zu haben. "Damit die Leute Auswahl haben, sonst kommen sie gar nicht in den Ort."

Auch die Entscheidung für "das Komplettprogramm" stand von vorne herein fest. "Für Frauen und Männer und Kinder, Kleidung, Schuhe und Accessoires", wie Gürtel und Handtaschen. Sich allein auf Kinderkleidung zu spezialisieren, hätte sie als zu riskant angesehen. Manche Kundinnen kämen zwar deswegen gezielt zu ihr, "aber für andere ist das ein Mitnahme-Artikel", so ihre Erfahrung.

Mit manchen Kunden mal eben vorbeischauen

Das Geschäft wurde von ihrem Mann Martin gestaltet, der im Gewerbegebiet ein Firma für Ladeneinrichtungen betreibt und Pickartz Fashion im Wirichs-Jätzke auch als Vorzeige-Objekt nutze. "Der kommt öfter mit Kunden hierher zum Gucken", sagt sie.

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