Einen runden Geburtstag feiert die DLRG-Ortsgruppe Tönisvorst am Wochenende.

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Peter Bongartz (l.) gründete 1969 die DLRG-Ortsgruppe in Tönisvorst. Zusammen mit dem derzeitigen Vorsitzenden Ulrich Jansen (r.) feierte er das runde Jubiläum.

Peter Bongartz (l.) gründete 1969 die DLRG-Ortsgruppe in Tönisvorst. Zusammen mit dem derzeitigen Vorsitzenden Ulrich Jansen (r.) feierte er das runde Jubiläum.

Kurt Lübke

Peter Bongartz (l.) gründete 1969 die DLRG-Ortsgruppe in Tönisvorst. Zusammen mit dem derzeitigen Vorsitzenden Ulrich Jansen (r.) feierte er das runde Jubiläum.

St. Tönis. Peter Bongartz war es vor 40 Jahren, der die Initiative ergriff und die Einrichtung einer DLRG Ortsgruppe Tönisvorst vorschlug. Selbst Ausbilder bei der Ortsgruppe Krefeld, nahm er die Einweihung des St. Töniser Hallenbades als Initialzündung.

"Es waren so viele St. Töniser bei der Krefelder Ortsgruppe, dass es mich zuversichtlich stimmte, mit dem neuen Schwimmbad auch eine Gruppe in St. Tönis ins Leben rufen zu können", sagt Bongartz.

Neues Schwimmbad - neue Ortsgruppe

Dass die Idee goldrichtig war zeigte sich vom ersten Jahr an: 73Mitglieder, zwölf Schwimmanfänger-Lehrgänge und die Ausgabe von knapp 200 Schwimmpässen waren die Bilanz der ersten 15 Monate. "Was als Ortsgruppe St. Tönis startet wurde dann durch die kommunale Neuordnung ein Jahr später die Ortsgruppe Tönisvorst", berichtet Ulrich Jansen, Vereinsvorsitzender.

Das Angebot der Gruppe ist groß. Es reicht von der Anfängerausbildung ab fünf Jahren über den Erwerb von Jugendschwimmpässen, dem Wettkampf dem Schnorchel- und Tauchabzeichen, und dem Seniorenschwimmen bis hin zur Rettungsausbildung und der Ausbildung von Einsatztauchern. Dazu kommen die nicht wassergebundenen Angebote in der Jugendarbeit wie Zeltlager, Ausflüge und Veranstaltungen im Haus des Sports, wo der Verein zuhause ist.

Die Ortsgruppe Tönisvorst erfreut sich nach 40 Jahren weiterhin größter Beliebtheit. Sie zählt derzeit 448 Mitglieder, wobei 60 Prozent Kinder und Jugendliche sind. Nachwuchssorgen kennt man nicht. "Auch im Bereich der Ausbilder können wir uns über die Nachfrage nicht beklagen", freut sich Janßen. Nichtsdestotrotz kann man den Anfragen nicht gerecht werden.

Im Bereich Anfängerausbildung gibt es Wartelisten. Das liegt aber nicht am Ausbildermangel. "Wir bräuchten mehr Wasserfläche. Da wir sie nicht haben, müssen wir leider Wartelisten führen", erklärt Ulrike Terhorst, die stellvertretende Vorsitzende.

Die Ausbildung ist professioneller geworden

Geändert habe sich in den 40 Jahren viel, stellt Bongartz beim Rückblick fest. Alles sei viel professioneller geworden. "Die heutige Ausbildung ist viel intensiver, die Anforderungen an die Rettungsschwimmer haben sich gesteigert und das benutzte Material zur Rettung ist nicht mehr mit früher zu vergleichen", bemerkt er.

Doch der Leitsatz der DLRG - "sachgemäße Kenntnisse und Fertigkeiten in Rettung und Wiederbelebung Ertrinkender herbeiführen" - ist geblieben.

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