Die Judoka Sabine Struve und schwimmende Schwestern landeten ganz vorne.

Sportlerehrung
Pokale, Medaillen, Urkunden, Blumen und Präsente – die Sportler des Jahres gingen in Willich nicht mit leeren Händen von der Bühne. Viele Applaus begleitete die Kür der Besten, die es diesmal als Einzelsportler oder als Team aufs Siegertreppchen geschafft haben.

Pokale, Medaillen, Urkunden, Blumen und Präsente – die Sportler des Jahres gingen in Willich nicht mit leeren Händen von der Bühne. Viele Applaus begleitete die Kür der Besten, die es diesmal als Einzelsportler oder als Team aufs Siegertreppchen geschafft haben.

Sabine Struve ist Willichs Sportlerin des Jahres, hier zu sehen mit Judo-Trainer Thomas Rips. Foto: Archiv

„Wir haben nicht damit gerechnet.“ - Silke Hohlstein-Terwesten, die mit ihrer Schwester Birte Hohlstein-Jansen Mannschaft des Jahres wurde.

„Es gibt viele Vorschläge zur Verteilung der 35 000 Euro von Mission Olympic. Wir wollen etwas Nachhaltiges damit machen.“- BürgermeisterJosef Heyes während der Sportler-Ehrung in Willich über die Siegprämie von Mission Olympic

Kurt Lübke, Bild 1 von 4

Pokale, Medaillen, Urkunden, Blumen und Präsente – die Sportler des Jahres gingen in Willich nicht mit leeren Händen von der Bühne. Viele Applaus begleitete die Kür der Besten, die es diesmal als Einzelsportler oder als Team aufs Siegertreppchen geschafft haben.

Willich. Die Sportlerin des Jahres heißt Sabine Struve. Die 22-Jährige setzte sich im vergangenen Jahr an die deutsche Judospitze. Zur Mannschaft des Jahres wurden die Synchron-Schwimmschwestern Silke Hohlstein-Terwesten und Birte Hohlstein- Janssen gekürt. Sie waren im Juni letzten Jahres Weltmeisterinnen im Duett in der Altersklasse 40 bis 49 bei den Masters-Weltmeisterschaften im italienischen Riccione geworden.

Sportlerin und Mannschaft des Jahres waren die Spitze eines Eisbergs, bestehend aus sportbegeisterten Menschen aus Willich, die in den unterschiedlichsten Sportarten bemerkenswerte Erfolge erzielt hatten. Die Ehrung in der Jakob-Frantzen-Halle am Freitag bot wieder ein abendfüllendes, vierstündiges Programm.

Ehrungen und Showeinlagen folgten im Wechsel, die Moderation übernahmen Gaby Heinemeyer und Sandra Stocks-Nelke, Ausrichter und Veranstalter waren die Stadt Willich, der Stadtsportverband Willich sowie der Willicher Turnverein 1892.

„So sehen Sieger aus!“
Moderatorin Sandra Stocks-Nelke

Die erfolgreiche Tischtennisspielerin Nina Mittelham (16), die vor zwölf Monaten Sportlerin des Jahres geworden war, kam diesmal auf Platz vier. Platz fünf belegte die Synchronschwimmerin Silke Hohlstein-Terwesten (46).

Die 16-jährige Karate-Sportlerin Nadja Meyer kam auf Platz drei, Platz zwei belegte Julia Ronken (17), die es zur Deutschen Teakwondo-Vizemeisterin gebracht hatte. Platz 3 bei den Mannschaften des Jahres 2012 wurde der Bossel- und Bügelclub Willich. Das Team gewann den Pokal des Niederländischen Bügelbundes, setzte sich gegen 30 konkurrierende Mannschaften durch. Das Teakwondo-Team Schiefbahn mit Luke Leufen und Leonard Bongard kam auf Platz 2.

Voltigierteam der TSG Hülsmann beeindruckt das Publikum

Sabine Struve (Judo) ist Sportlerin des Jahres vor Julia Ronken (Taekwondo) und Nadja Meyer (Karate). Teams des Jahres wurden die Synchronschwimmerinnen Silke Hohlstein-Terwesten und Birte Hohlstein-Janssen vor Taekwondo Schiefbahn und dem Bossel- und Bügelclub Willich.

Sind vier Stunden Sportlerehrung zu viel? Der Stadtsportverband hat Zettel verteilt, auf denen man darüber abstimmen konnte, ob die Ehrung alle zwei Jahre und reihum in den Stadtteilen stattfinden soll, ob es besser wäre, weniger Sportler zu ehren.

„Wir haben nicht damit gerechnet.“ Silke Hohlstein-Terwesten, die mit ihrer Schwester Birte Hohlstein-Jansen Mannschaft des Jahres wurde.

 

„Es gibt viele Vorschläge zur Verteilung der 35 000 Euro von Mission Olympic. Wir wollen etwas Nachhaltiges damit machen.“ BürgermeisterJosef Heyes während der Sportler-Ehrung in Willich über die Siegprämie von Mission Olympic

 

„Bewegung am Arbeitsplatz, das war für manchen Beamten etwas ganz Neues.“ Josef Heyes zu Mission Olympic

Höchstleistungen wurden zwischen den Ehrungsblocks präsentiert. Das Voltigierteam 1 der TSG Hülsmann beeindruckte mit Kraft und Körperbeherrschung. Partnerakrobatik zeigte das Duo Joal aus Berlin. Er trug sie nicht auf Händen, dem Athleten reichte eine Hand, um seine Partnerin beinahe schweben zu lassen. Kraft und Eleganz begeisterten. Später wurde das Publikum von der Neersener Showtanzgruppe „Las Tropicals“ in die Glitzerwelt von Las Vegas entführt. An Zeiten von Turnvater Jahn erinnerten zackige Turner im nostalgischen Einteiler aus Berlin, die sich „Die alten Eichen“ nennen.

Eine besondere Auszeichnung: Joachim Broch, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, verlieh das Ehrenabzeichen in Gold an Helmuth Zellmann von der Billard-Gemeinschaft 2004 für sein enormes Engagement.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer