Im Stadtgeflüster geht es um ein leuchtendes Entree für St. Tönis, Türchen am Grenzweg in Neersen und Autorinnen aus Willich und Vorst.

Im Stadtgeflüster geht es um ein leuchtendes Entree für St. Tönis, Türchen am Grenzweg in Neersen und Autorinnen aus Willich und Vorst.
Das ist eine Solarblume, die bei Heines in Anrath vor der Tür steht. Fotos (3): Kurt Lübke

Das ist eine Solarblume, die bei Heines in Anrath vor der Tür steht. Fotos (3): Kurt Lübke

In Schiefbahn wurde geschmückt, genascht und gesungen.

Bürgermeister Thomas Goßen, Tim und Veronika Rehse sowie Uli Peeren (v. l.) freuen sich über die neue Beleuchtungstafel am Eingang der Fußgängerzone von der Gelderner Straße aus.

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Das ist eine Solarblume, die bei Heines in Anrath vor der Tür steht. Fotos (3): Kurt Lübke

Willich/Tönisvorst. „Was ist das denn?“ Diese Frage wird sich sicher so mancher Autofahrer oder Spaziergänger gestellt haben, der an der Schreinerei Heines an der Kleinkollenburgstraße in Anrath vorbeikam. Dort ist eine Art Rosette aufgebaut, deren Sinn nicht sofort erkennbar ist. Der Stadtflüsterer hakte knallhart nach. Es handelt sich um eine sogenannte Solarblume. Das Teil ist nächtens zugeklappt. Es öffnet sich erst, wenn es hell wird. Und damit die Stromproduktion optimal läuft, dreht es sich auch – immer zum Licht hin, versteht sich. Wieder was gelernt, freut sich der Flüsterer.

Auf einmal gab’s mehr Parkmöglichkeiten

„Ja“, sagt der St. Töniser, der seinen Namen nicht nennen möchte, ja, er hatte immer schon mal ein Problem mit einem Parkplatz im Ort. Besonders, wenn er in der Gegend beim Marienheim unterwegs war. Bis er dann erfuhr, dass es sich bei zwei Häusern gegenüber dem Marienheim um so genannte Schrott-Immobilien handelt, die früher einer schrulligen älteren Dame aus Geldern-Pont gehörten – die WZ berichtete mehrfach. „Seitdem ich das in der Zeitung gelesen habe, wusste ich, dass ich die Einfahrt zu diesen Häusern als Parkplatz nutzen kann“, sagt der Mann. Praktisch, findet der Flüsterer.

Es wird hell am Eingang zur Fußgängerzone

Wenn das mal nicht repräsentativ ist: Wer, wenn die Weihnachtsbeleuchtung angeschaltet ist, von der Gelderner Straße aus in den St. Töniser Ortskern kommt, wird von einem hellen Entree empfangen. Dort hängt eine Empfangstafel mit viel Licht, die die Gäste willkommen heißt. Möglich gemacht hat sie Reklame Rehse. Zur Installation war dann auch Firmenchef Tim Rehse mit seiner Frau gekommen. Für den Werbering freute sich Uli Peeren, für die Stadt Bürgermeister Thomas Goßen.

Ein Förderverein mit einem ganz großen Vorstand

Einen Generationswechsel hat es in Schiefbahn gegeben: Der Förderverein der Hubertusschule hat einen neuen Vorstand. Ausgeschieden sind Thorsten Weibchen, Frank Schlösser und Roswitha Tissen. Thomas Titze, Lars Friedrich und Frank Zlobinski bilden nun den geschäftsführenden Vorstand. Außerdem bringen 15 (!) Beisitzer ihre Ideen mit ein. Das kann auch nicht jeder Verein von sich behaupten.

Am Grenzweg werden Adventsfenster geöffnet

Bleiben wir in der Weihnachtszeit: „Der Grenzweg öffnet ein Fenster im Advent“, heißt eine Aktion, die von der dortigen Interessengemeinschaft organisiert wird. An den 24 Tagen bis Weihnachten wird jeweils ein anderes Adventsfenster eröffnet. Los geht es am 1. Dezember um 18 Uhr unter Begleitung des Konradchores bei André Herrmann am Hoffbruch 4a (ein Parallelweg zum Grenzweg). Tags darauf zur gleichen Zeit geht es kurz über die Niers nach Viersen an die Krefelder Straße 619 bei Familie Grotenrath/Klingenhäger. Alle folgenden Termine sind nördlich und südlich am Grenzweg bis zum 24. Dezember. Die jeweils schon geöffneten Fenster werden täglich von 18 bis 19 Uhr illuminiert. „Denn der Grenzweg und Umgebung sollen im Advent jeden Tag ein Stückchen heller werden“, so Gerd Zenses vom Organisationsteam. Der Termin zur Eröffnung des jeweiligen Fensters ist von der Straße aus gut sichtbar in Form eines goldenen Sterns zu erkennen.

Kinder lernen jede Menge über Fußball

Die Grundschule Vorst hatte sich – initiiert von Lehrerin Alice Seelen-Fowinkel – bei einem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb für einen Kinderfußballtag 2015 beworben und prompt den Zuschlag bekommen. Vergangene Woche war es soweit: Angeleitet vom holländischen Fußballtrainer Robert Roelofsen hatten 60 Grundschulkinder der Klassen 3 und 4 Gelegenheit, die verschiedenen Facetten des Fußballtrainings kennen zu lernen. Der A-Lizenz-Inhaber hatte schnell die Herzen der Kinder auf seiner Seite, nicht zuletzt, weil die praktizierten Übungen geradezu zum Mitmachen einluden. Welchen Spaß machte es doch, im Slalom zu dribbeln oder mit dem Ball „am Fuß“ an den Abwehrspielern vorbeizukommen. Abgerundet wurde das Ganze durch ein kleines Fußballturnier. Am Schluss der zwei Stunden bekamen die Kinder, manche noch ein bisschen aus der Puste, aber sichtlich stolz, eine Urkunde.

Kita-Kinder schmücken den Weihnachtsbaum

Es bleibt weihnachtlich: Schiefbahner Kinder aus vier Tagesstätten haben jetzt gemeinsam mit Rainer Höppner von der Werbegemeinschaft den Weihnachtsbaum im Ortskern festlich geschmückt. Beteiligt waren die Kitas St. Elisabeth, Herderweg, St. Raffael und das Awo Kinderhaus. Es gab Plätzchen und Kinderpunsch – und am Ende wurde gemeinsam „In der Weihnachtsbäckerei“ angestimmt.

Willicher Autorin will mit Lesern ins Gespräch kommen

Wenn Sie schon immer mal eine Autorin „live“ erleben wollten, dann haben Sie am Samstag, 5. Dezember, eine Gelegenheit dazu. Die Willicher Buchhandlung, Grabenstraße 12, lädt zu einer Signierstunde mit der Autorin Vera Nentwich ein. „Ich freue mich darauf, mit meinen Lesern ins Gespräch zu kommen“, sagt die Willicherin. Ab 14 Uhr wird sie ihr Buch „Tote Models nerven nur“ signieren und für die Fragen der Besucher zur Verfügung stehen. Der heitere Krimi spielt in Grefrath.

Vorster Autorin gegen den politischen Mainstream

Bleiben wir in der weiten Welt der Schriftstellerei – und kommen zu Susanne Kablitz aus Vorst. Ihr Debüt-Roman „Bis zum letzten Atemzug“ sei „eine unwiderstehliche Liebesgeschichte an den Kapitalismus, den Liberalismus und an echtes Geld“, heißt es in einer Pressemitteilung ihres eigenen Verlages „Juwelen“. Eine Familiengeschichte über 100 Jahre – „ergreifend und einzigartig“, geht es darin ganz bescheiden weiter. Außerdem sei das im Februar erschienene Werk, das es seit Oktober sogar als Trilogie gibt (mit vier Seiten mehr) „das charmanteste Lehrstück in Sachen Ökonomie, das Sie je gelesen haben.“ Ihr Juwelen-Verlag positioniere sich „mutig gegen den politischen Mainstream“, sagt Kablitz, die 1970 in Bielefeld zur Welt kam.

Schon lange Mitglied bei der CDU

Mal kurz zurück zur vergangenen Woche und zur Mitgliederversammlung der CDU Tönisvorst. Sie erinnern sich, das war die Versammlung, die in fast schon ungewohnter Harmonie verlaufen war. Dort wurden auch Mitglieder dafür geehrt, dass sie schon lange in der Partei sind. So ist Hans Beudels seit 50 Jahren mit von der Partie. Seit 40 Jahren sind Manfred Szebel,Theo Brammen, Hans Esters, Marianne Kronsbein,Gertrud Teller, Siegfried Thomaßen, Johannes Thelen und Heinz Willnick dabei. Seit 25 Jahren ist schließlich Gudrun Schwarz Mitglied.

Ein guter Grund, nicht bei der Parteiversammlung zu sein

Es gibt nicht viele Begründungen, warum die stellvertretende Vorsitzende einer Partei nicht bei einer Mitgliederversammlung anwesend sein kann. Anja Lambertz-Müller hatte den besten: Sie musste auf ihren kleinen Sohn aufpassen, der erkrankt war. Weshalb bei der Tönisvorster CDU-Versammlung der Kreisvorsitzende Marcus Optendrenk für sie zumindest die Mitglieder begrüßte. „Als Vater eines kleinen Kindes kann ich sie aber auch wirklich gut verstehen“, erklärte Optendrenk. Und er war nicht der Einzige. Auch Bürgermeister Thomas Goßen betonte: „Durchschlafen ist ein Geschenk.“

Eine Wahl in Abwesenheit und eine späte Annahme eines Postens

Wir bleiben noch einen Moment bei der CDU-Versammlung. Geschäftsführer Thomas Kroschwald griff auf, dass er am 22. Mai in Abwesenheit gewählt worden sei: „Ja, ich nehme das Amt an“, erklärte er sechs Monate später. Gleichzeitig bedankte er sich humorvoll für das damals ausgesprochene Vertrauen.

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