Die CDU-Bürgerrunde in Schiefbahn diskutierte über Parkplatz-Ärger und Kindergartenplätze in der Pestalozzischule.

Politik
Am Dienstag ist der neue Briefmarkenautomat der neuen Post-Filiale an der Hochstraße 80 in Schiefbahn aufgestellt worden.

Am Dienstag ist der neue Briefmarkenautomat der neuen Post-Filiale an der Hochstraße 80 in Schiefbahn aufgestellt worden.

Kurt Lübke

Am Dienstag ist der neue Briefmarkenautomat der neuen Post-Filiale an der Hochstraße 80 in Schiefbahn aufgestellt worden.

Schiefbahn. Erst am Montagmorgen haben die Deutsche Post und ihre Partnerin Manuela Kämmerling an der Hochstraße 80 in Schiefbahn eine neue Post-Filiale eröffnet. Schon am Montagabend sorgte dies auf der CDU-Bürgerrunde für Ärger.

„Ein Liefer-Lkw hatte die Straße blockiert. Dort ging nichts mehr“, berichtete Christian Pakusch, Leiter der Bürgerrunde, von einem heftigen Verkehrschaos. Viele Anwohner beäugen den neuen Post-Standort auch aus einem anderen Grund sehr kritisch: Parkplätze sind an dieser Stelle rar, befürchtet wird, dass Post-Kunden zum Beispiel in die Zehnthofstraße ausweichen könnten – und dort dann Parkplätze blockieren.

„Was kann man machen, um die Situation zu entspannen?“ Trotz intensiver Diskussion der mehr als 20 Anwesenden zeichnete sich dazu keine Lösung ab.

Anfang November könnte eine Entscheidung fallen

Ebenfalls im Rahmen der Bürgerrunde ging es um das St. Bernhard-Gymnasium und den dortigen Kindergarten. Der braucht mehr Platz, um die Forderung nach U 3-Plätzen erfüllen zu können – Platz, den er am jetzigen Standort nicht hat.

Da der zunächst geplante Neubau mittlerweile vom Tisch ist, wird nun ein Umzug in die Pestalozzischule angestrebt. Dort stehen Räume zur Verfügung. Umgekehrt könnte das Gymnasium die frei werdenden Räume gut gebrauchen.

Die neue Post ersetzt die bis zum 29. September geöffnete Einzelhandels-Filiale an der Linsellesstraße. Die Öffnungszeiten am neuen Standort lauten: Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr und am Samstag von 9.30 bis 12.30 Uhr.

„Ich gehe davon aus, dass Anfang November ein politischer Beschluss gefasst wird“, erklärte Pakusch. Die Verwaltung bereitet im Moment die Zahlen zu den möglichen Kosten vor. Mit diesen Informationen in der Hand könne man „schnellstmöglich“ eine Entscheidung fällen.

„Wir müssen Ruhe in die Problematik bekommen und dürfen nicht vergessen, dass wir den Rechtsanspruch auf U3-Plätze erfüllen müssen“, so Pakusch weiter. Wenn alles glatt gehe, könne nach einem Umbau an der Pestalozzischule der neue Kindergarten im Herbst 2013 fertig sein.

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