Trotz des häufigen Regens läuft die Freilicht-Spielzeit in Neersen wieder richtig gut. Der Intendant plant schon fürs nächste Jahr.

Der 20 000. Besucher wird im Regen mit Blumen begrüßt (v.l.): Katrin Ruelfs (Kulturteam), Sabine Mroch (Festspielverein), Beatrix Dreyer, Intendant Jan Bodinus und Ingo Dreyer.
Der 20 000. Besucher wird im Regen mit Blumen begrüßt (v.l.): Katrin Ruelfs (Kulturteam), Sabine Mroch (Festspielverein), Beatrix Dreyer, Intendant Jan Bodinus und Ingo Dreyer.

Der 20 000. Besucher wird im Regen mit Blumen begrüßt (v.l.): Katrin Ruelfs (Kulturteam), Sabine Mroch (Festspielverein), Beatrix Dreyer, Intendant Jan Bodinus und Ingo Dreyer.

Lübke

Der 20 000. Besucher wird im Regen mit Blumen begrüßt (v.l.): Katrin Ruelfs (Kulturteam), Sabine Mroch (Festspielverein), Beatrix Dreyer, Intendant Jan Bodinus und Ingo Dreyer.

Neersen. Die Schlossfestspiele enden erst am 20. August. Doch schon jetzt konnte vor einer Vorstellung des „Zerbrochenen Krugs“, die wegen des Wetters übrigens ohne Pause gespielt wurde, der 20 000. Besucher begrüßt werden. Es handelte sich um eine Besucherin: Beatrix Dreyer ist „Stammgast“ der Festspiele. Sie und ihr Mann Ingo erhielten Blumen, Sekt und eine Einladung zur Eröffnungspremiere der Spielzeit 2018.

Genau damit beschäftigt sich derzeit schon Intendant Jan Bodinus. Denn die Jubiläumssaison – die Schlossfestspiele werden dann 35 Jahre alt – soll einige Besonderheiten bieten. „Es wird gesungen werden“, verrät der Intendant. Entsprechende Proben hat es schon mit dem Ensemble gegeben. Und auch zwei „Stars“ werde er Anfang Oktober nennen können, wenn das Programm vorgestellt wird.

Doch zurück in den Freilichtsommer 2017, der trotz des eher bescheidenen Wetters der vergangenen Wochen – die Regencapes sind schon vergriffen – so richtig gut läuft. „Wir bewegen uns auf die Marke von 24 000 Besuchern zu“, sagt der Intendant. Sein bisheriger Rekord, der im Vorjahr erzielt wurde, liegt bei 23 864.

Dass es auch diesmal wieder so gute Zahlen gibt, hatte Bodinus gar nicht erwartet. Doch das Kinderstück und „Honig im Kopf“ laufen richtig gut – und auch den Kleist-Klassiker im Programm wollen viel mehr Leute sehen als befürchtet worden war: An den Wochenenden seien die Vorstellungen immer voll, in der Woche komme man immerhin auch auf jeweils etwa 350 Besucher. Bodinus spricht hier vom „Schanze-Effekt“, denn der beliebte Festspiel-Star in der Rolle des Dorfrichters Adam locke ganz sicher zusätzliche Besucher an. Und auch das Gastspiel bei den Burgfestspielen in Mayen war ausverkauft und brachte gute Kritiken. „Der Austausch mit Mayen wird 2018 fortgesetzt, das ist schon fest vereinbart“, berichtet der Intendant.

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