Schule: CDU und FDP kritisieren Antrag der SPD. Die hatte eine gemeinsame Kantine für zwei Schulen vorgeschlagen.

Ein Mensa-Neubau für beide Schulen dürfte nicht in Richtung Parkplatz (unten), sondern nach Norden (oben) in Richtung Realschule entstehen.
Ein Mensa-Neubau für beide Schulen dürfte nicht in Richtung Parkplatz (unten), sondern nach Norden (oben) in Richtung Realschule entstehen.

Ein Mensa-Neubau für beide Schulen dürfte nicht in Richtung Parkplatz (unten), sondern nach Norden (oben) in Richtung Realschule entstehen.

Ein Mensa-Neubau für beide Schulen dürfte nicht in Richtung Parkplatz (unten), sondern nach Norden (oben) in Richtung Realschule entstehen.

Schiefbahn. Der Vorstoß der SPD, den Bau einer gemeinsamen Mensa von St.Bernhard-Gymnasium und Willi-Graf-Realschule vorzuschlagen, stößt auf Kritik. "Nicht hilfreich" sei dies zum jetzigen Zeitpunkt, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Siegfried Kirsch: "Bevor der Schulausschuss eine Entscheidung treffen kann, müssen zuerst beide Schulkonferenzen gehört werden. Die Realschule hat noch keine Stellungnahme abgegeben. Wir müssen uns an unsere Spielregeln halten."

Ähnlich kritisch äußert sich der FDP-Fraktionsvorsitzende Franz-Josef Stapel: "Die SPD schmückt sich mit fremden Federn. Am Montag war der Kämmerer Gast der FDP-Fraktionssitzung und hat seine Idee einer gemeinsamen Mensa vorgestellt. Wir waren uns einig, als erstes mit den betroffenen Schulen zu sprechen und ihnen die Möglichkeit einer unbeeinflussten Entscheidung zu überlassen." Auch halte es die FDP für bedenklich, dass der Fraktionsvorsitzende der SPD, Bernd-Dieter Röhrscheid, der zugleich Lehrer am St. Bernhard ist, öffentlich einen solchen Vorstoß mache und die Beteiligten, besonders die Realschule, somit unter Druck setze.

Die jüngst von der Schulkonferenz des Gymnasiums beantragte Mensakonzeption sieht eine Frischküche vor. Nach Ansicht der CDU gibt es dazu aber noch ungeklärte Fragen. "Ich denke zum Beispiel an die Kapazität, Haftungsfragen, vergaberechtliche Prüfung für die Belieferung anderer Schulen und mögliche Folgekosten", sagt Kirsch. Gegebenenfalls müssten auch noch weitere Schulkonferenzen gehört werden. Die CDU werde zum nächsten Schulausschuss - der tagt am kommenden Mittwoch - eine Anfrage dazu stellen.

Eine Veränderung der Konzeption bringe auf jeden Fall eine Verzögerung des Mensabaus mit sich. "Diese Diskussion hätten wir schon im letzten Jahr führen können, denn dort kam diese Idee schon mal auf", kritisiert Kirsch. Der Blick gehe aber nach vorne. "Wir wollen eine vernünftige Lösung, die mit dem zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln auch zu erreichen ist."

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