Am St. Bernhard soll umgebaut werden.

Schiefbahn. Frisches Essen auf den Tisch! Diese Forderung erheben Schüler und Eltern des St.Bernhard-Gymnasiums. Noch bevor der Bau der geplanten Mensa begonnen hat, hat die Schulkonferenz einen Antrag an den Schulausschuss gestellt, wonach das bisherige Konzept der 1,5-Millionen-Euro-Investition überarbeitet werden soll. Zielrichtung: Die Küche soll deutlich größer werden.

Bisher ist eine insgesamt 600Quadratmeter große Mensa vorgesehen, davon 80 Quadratmeter für den Küchenbereich. "Bei dieser Größe ist es aber nicht möglich, Mahlzeiten frisch zuzubereiten", sagt Monika Krötz vom Vorstand der Schulpflegschaft.

Die Küche sei lediglich groß genug, um wie bisher vorgekochte Speisen zu erwärmen, auszugeben und anschließend das Geschirr zu spülen. "Diese Art der Versorgung wird an allen weiterführenden Schulen der Stadt bisher aber auch schon nicht angenommen", gibt Krötz zu bedenken. Das zeige die geringe Zahl der dort bestellten Mahlzeiten.

Eine 180 bis 200 Quadratmeter große Küche schaffe dagegen die Möglichkeit, frisch und lecker zu kochen. In einer anderen Schule der Malteser habe man sich einmal angeschaut, wie so etwas funktionieren könnte, berichtet Monika Krötz.

Am Donnerstag, 4. Februar, 19.30 Uhr, sollen entsprechende Informationen und Konzepte im Forum des Gymnasiums (Zeltkirche) der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Auch Vertreter von Politik und Verwaltung werden dazu erwartet.

Der Antrag der Schulkonferenz ist an Bürgermeister Josef Heyes weitergeleitet worden. Am Mittwoch, 17.Februar, könnte die Angelegenheit im Schulausschuss diskutiert werden.

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