300 Gäste erleben ein dreistündiges Bühnen-Programm der Abi-Aid-Gala im St. Bernhard.

„Romeo und Julia“ mit vertauschten Rollen – das Stück führte der Englisch-Leistungskurs auf.
„Romeo und Julia“ mit vertauschten Rollen – das Stück führte der Englisch-Leistungskurs auf.

„Romeo und Julia“ mit vertauschten Rollen – das Stück führte der Englisch-Leistungskurs auf.

Friedhelm Reimann

„Romeo und Julia“ mit vertauschten Rollen – das Stück führte der Englisch-Leistungskurs auf.

Schiefbahn. Die Stufe 13 des St. Bernhard Gymnasiums scheint kaufmännisches Gespür zu besitzen. Die Abi-Aid-Gala war ein Erfolg, das dreistündige Programm eine Demonstration einer flotten Jugend. Davon überzeugten sich 300 Besucher, Eltern und Freunde.

Wie bei "Wetten, dass" gab es bei dieser Gala ein Moderatorenpaar, wobei die blonde Ruth Kuhlen mehr an Michelle Hunziger erinnerte als Sebastian Foitzik an Thomas Gottschalk. Es gab Triviales im Programm wie das "Super Talent", aber auch sehr Anspruchsvolles. Den Auftakt bildete der Oberstufenchor mit Streichorchester unter der Leitung von Michael Düker.

Romeo und Julia wurde in englischer Sprache gebracht und mit vertauschten Rollen: Den Romeo spielten Klaudia Lietz und Lea Bischof, in die Rolle der Julia schlüpften Alexander Link und Philipp Glasmacher.

Sie sind im Englisch-Leistungskurs von Ina Schlosser. Sandra Glasmacher schwärmte als Mitinitiatorin: "Dass die Gala so gut besucht wird, hätten wir nicht gedacht." Ziel sei es, Geld für die Abi-Feier im "Roten Krokodil" in Wickrath zu finanzieren.

In einem gesunden Körper steckt bekanntlich ein gesunder Geist: Kein Wunder, dass sportliche Darbietungen zum Programm gehörten. Der Sporttanzkurs des Gymnasiums war mit einer eigenen Choreographie von der Partie, aber auch der wenig akademische BreakDance wurde präsentiert. Kontakte zu Größen dieser Zunft hatte Salih Tahusoglu, Schüler der Jahrgangsstufe 13, hergestellt.

Larissa Königs tanzt bei den "Crazy Diamonds" des Turnvereins Schiefbahn mit: Was lag da näher, als mit dieser Formation aufzutreten. Es waren also nicht nur "Eigengewächse" am Start. Das galt auch für die Band mit dem unaussprechlichen Namen "Twelfveinchinjas", die einen markanten akustischen Schlusspunkt setzte.

Nach weit über drei Stunden konnte noch verzehrt werden, was in der Pause übrig geblieben war. Auch dieser Erlös fließt in den Abi-Ball. Der Riesenfete in Wickrath scheint mehr als gesichert zu sein.

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