Zwölf Bands, viele Stile: 1000 Besucher erlebten Musik drinnen – und auch draußen.

Die Band „Dakota“ aus Moers eröffnete am Samstag die 15. Tönisvorster Rocknacht.
Die Band „Dakota“ aus Moers eröffnete am Samstag die 15. Tönisvorster Rocknacht.

Die Band „Dakota“ aus Moers eröffnete am Samstag die 15. Tönisvorster Rocknacht.

Kurt Lübke

Die Band „Dakota“ aus Moers eröffnete am Samstag die 15. Tönisvorster Rocknacht.

St. Tönis. Die 15. Tönisvorster Rocknacht vom Palm Beach Café im Forum Corneliusfeld feierte nicht nur die stattliche Konzert-Zahl und satte 1000 Besucher, sondern auch eine Premiere: Die Acoustic Stage, eine zweite Bühne im Außenbereich.

In die Rocknacht hinein startete die Band "Dakota" aus Moers. Die drei Jungs heizten dem Publikum mit Indie und Electronical Pop ein. Mit jedem Lied und jeder Band wurde die Stimmung ausgelassener. Kurz bevor "Dakota" die Hauptbühne verließ, begannen draußen auf der Akustik-Bühne die Jungs von "Aftershowparty" aus Krefeld - als Duo ohne Drummer.

"Coarse Rye" (Alternative/Metal) war die einzige Tönisvorster Band des Abends. Kassim, ihr Sänger, begrüßte das Publikum mit den Worten: "Heute spielen wir zum zweiten Mal auf der Tönisvorster Rocknacht. Es ist die 15. Bei der ersten Rocknacht hab’ ich noch in die Windeln..."

Viele Stammgäste des Palm Beach Cafés waren im Publikum. Sie kennen die Jungs von "Coarse Rye" persönlich. Da traute sich das Publikum auch näher an den Bühnenrand. Lob gab’s für die Jungs nach dem Auftritt, auch wenn Gitarrist Alexander (19) geschafft war: "Lasst mich schlafen. Ich bin müde."

Nach "Aftershowparty" betrat "Phillipp O." die Außen-Bühne, füllte die Lücke zwischen "Coarse Rye" und "Earmarked" (Alternativ/Rock), fünf Musiker aus Krefeld.

Jungs aus dem Schwarzwald hatten den Dreh raus

Als "Contenance in the Fridge" anfingen zu spielen, stieg vor der Hauptbühne eine große Party. Die sieben Jungs aus dem Schwarzwald hatten den Dreh einfach raus. Sie wussten, wie sie das Publikum zum Mitmachen animieren konnten. Es wurde getanzt, gesprungen, mitgesungen und mitgeklatscht. Man sah dem Publikum an, dass es Spaß an der Musik der Band (Ska, Punk, Reggae) hatte. Der Frontman begann etliche Songs mit den Worten: "Jetzt kommt unser letztes Stück."

Während draußen "Alex Amsterdam" spielte, baute innen "Tim Plus" auf. Auch diese Band konnte mit Rap und Elektronik das Publikum zum Mitmachen animieren.

Komplimente gab’s derweil draußen vom Publikum für die fünf Musiker von "Oh, Napoleon" aus Krefeld. Viele Zuhörer sagten: "Diese Band macht echt schöne Musik." Sie blieben für Pop vor dem Forum, hörten sich "Trueside" erst später an.

"Trueside" brachte die richtige Musik für Leute, die pogen wollten. "Acoustic Rocks" kamen auf die Bühne und beendeten den Abend nach Mitternacht mit ihrer Mischung aus Hip Hop und Rock. Bei ihrem vorletzten Song, holten sie einige der Besucher auf die Bühne, die dann "Stage divend" abgehen mussten. Das ausgelassene Publikum reichte die Mutigen auf seinen Händen durch den ganzen Saal. Insgesamt kamen beim Konzert alle Geschmäcker auf ihre Kosten.

Flaschen durften nicht mit ins Forum gebracht werden. Trotzdem gab es Scherben vor dem Eingangsbereich, ein Risiko für Radfahrer und Fußgänger.

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