CDU- Gruppe zu Gast bei Verkehrsminister.

Willich. Hätte - wäre - könnte - das waren Konjunktive, die immer dann genannt wurden, wenn es um die Regiobahn ging. Das ist die Schienenverbindung zwischen Mettmann und dem Kaarster See. Da wollten die Willicher immer eine Verlängerung haben, möglichst bis Viersen. Und derzeit sieht es wirklich so aus, als könnten in absehbarer Zukunft die ersten Züge rollen.

"Wenn alles gut läuft, kann es im Jahr 2011 losgehen." Das sagt Guido Görtz, Sprecher der Willicher CDU. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer, Bürgermeister Josef Heyes, Landtagsmann Stefan Berger und Christian Pakusch (Junge Union) war er am Freitag zu Gast bei Landesverkehrsminister Oliver Wittke (Foto).

Der zeigte sich von dem Vorhaben angetan. "Der Minister hat große Sympathie für die Verlängerung der Strecke", bestätigt Görtz auf WZ-Anfrage. Unterstützung erhielt die Gruppe von Joachim Korn, Geschäftsführer der Regiobahn.

Was geschieht jetzt? Kurzum soll eine technische Machbarkeitsstudie angefertigt werden. Die Kosten dafür - 27000 Euro - wollen sich VRR, Regiobahn, Stadt Willich und vielleicht auch noch der Kreis Viersen teilen. Dies würde rund acht Wochen dauern.

Anschließend würde eine Wirtschaftlichkeitsprüfung stattfinden. "Wir sind davon überzeugt, dass sich das rechnet", sagt Görtz. Und sei die Strecke erstmal nach Viersen verlängert, sei der Anschluss nach Venlo kein Problem mehr. "Das geht über das schon vorhandene Netz."

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