Der Ramshof in Neersen ist umfangreich erweitert worden. Eröffnung ist am 25. Januar.

Umbau
Der dicke Turm mit Mauern aus Grauwacke ist der Blickfang am historischen Landgut Ramshof.

Der dicke Turm mit Mauern aus Grauwacke ist der Blickfang am historischen Landgut Ramshof.

Kurt Lübke

Der dicke Turm mit Mauern aus Grauwacke ist der Blickfang am historischen Landgut Ramshof.

Neersen. Der Turm ist ein Hingucker – vor allem nachts: Unzählige kleine LED-Leuchten in wechselnden Farben, die auf der massigen Mauer aus Grauwacke verteilt sind, lassen das burgähnliche Gebäude aus der Dunkelheit hervortreten.

„Da werden viele Leute neugierig“, sagt Henny Stieger vom Landgut Ramshof in Neersen zufrieden. Der umfangreiche Ausbau des Hotel-Restaurants hat sich offenkundig gelohnt – und das nicht nur, weil man dadurch im Gespräch ist.

Blick durch Panzerglas direkt in den Weinkeller

Vier Tagungsräume, neue Küche, Restaurant-Erweiterung, Raucherlounge, Weinschänke und neuer WC-Bereich – all dies war seit dem Frühsommer des vergangenen Jahres an das denkmalgeschützte Gehöft (es stammt aus dem Jahr 1642) angebaut worden.

Architektonisch ist der 970 Quadratmeter große Trakt mit seinen ockergelben Wänden im Stil des alten Gebäudeteils gehalten worden. Mit Ausnahme des besagten Turms, mit dessen Bau sich Hausherr Leo Stieger einen Lebenstraum erfüllte.

Mit der Erweiterung ist die „Küchenmeisterey“, wie die Gutsküche im Ramshof traditionell heißt, um 75 Plätze gewachsen. Abends können die Gäste vor dem prasselnden Kaminfeuer sitzen oder sie trinken ein Glas Wein in der neuen Schänke. Unter ihren Füßen haben sie dabei an zwei Stellen Panzerglas, denn in den Weinkeller kann man vom Erdgeschoss aus direkt hineinschauen.

Die vier Tagungsräume liegen im ersten Stock – davon drei nebeneinander an der Rückseite des Gebäudes mit Blick über die Felder in Richtung Viersen. Durch das Entfernen von Zwischenwänden lassen sich diese Zimmer für größere Tagungen nutzen – oder aber für Hochzeiten von bis zu 120 Personen.

16 feste Mitarbeiter hat der Ramshof im Moment, weitere sollen nun nach und nach eingestellt werden. „Auch drei bis vier neue Azubis sind geplant“, sagt Küchenchef Matthias Stieger.

Die Eröffnung des „neuen“ Ramshofs erfolgt schrittweise: Bereits Ende vergangenen Jahres konnten die Räume teilweise genutzt werden, doch bis jetzt gab es immer noch das ein oder andere Detail zu verbessern. Die offizielle Eröffnung ist deshalb am Mittwoch, 25. Januar, ab 16 Uhr. Gäste sind bei Getränken und Snacks willkommen.

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