Zahl der Straftaten im Vergleich niedrig.

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Antje Heymanns

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Antje Heymanns

Tönisvorst. Eine "Runden Tisch" zum Thema Sicherheit haben Montagabend die Teilnehmer des Protestmarsches durch St.Tönis gefordert. Doch wie sicher (oder unsicher) ist die Stadt wirklich? Aus Sicht der Polizei besteht kein Grund zur Besorgnis: "Die objektive Sicherheitslage ist im Vergleich zum Kreisgebiet gut", sagt Antje Heymanns, Sprecherin der Kreispolizei. Und belegt das mit Zahlen: Im Durchschnitt seien 2010 mehr als 6800 Straftaten in den Städten und Gemeinden des Kreises Viersen zu erwarten. Tönisvorst liege mit 4840 Strafttaten deutlich unter diesem Wert.

Von bandenmäßigen Strukturen nichts bekannt

Richtig sei: Die Straftaten hätten - ausgehend von niedrigen Fallzahlen - in diesem Jahr zugenommen. Insbesondere die Probleme, die Jugendliche rund um den Wilhelmplatz machten, seien dabei schon länger bekannt. "Das wird beobachtet", sagt Antje Heymanns.

Der 18-Jährige, der einen gleichaltrigen Jugendlichen zusammengeschlagen und eine Woche später mit einer Gaspistole bedroht hatte, ist der Polizei ebenfalls bekannt. "Seit wir mit ihm gesprochen haben, ist Ruhe eingekehrt. Er weiß, dass er sich nichts mehr erlauben darf", sagt die Polizeisprecherin. Von bandenmäßigen Strukturen in seinem Umfeld sei ihr nichts bekannt.

"Wir nehmen die Sorgen der Bürger sehr ernst", betont Heymanns. Gleichzeitig ruft sie dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen und jede Straftat zu melden.

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