Willicher Politiker haben die Baustelle des Freibads besichtigt. Bis zu 40 Handwerker am Tag wollen dort bis 17. Mai fertig werden.

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Auch die neue Breitrutsche ist schon montiert worden.

Auch die neue Breitrutsche ist schon montiert worden.

Auch die neue Breitrutsche ist schon montiert worden.

Willich. Am 17. Mai wird der Außenbereich der "Bütt" eröffnet - für viele Mitglieder des Ausschusses für Abgaben und Gebühren zurzeit schwer vorstellbar, besichtigten sie doch jetzt eine Baustelle. Jochen Stukenberg vom Eigenbetrieb "Objekt- und Wohnungsbau" - er war auch für die Planung zuständig - ist aber optimistisch, dass innerhalb der nächsten drei Wochen alles fertig wird: "Wir haben bis zu 40 Handwerker am Tag vor Ort."

Fest steht: Das Freibad wird eine Attraktion, die die leicht angehobenen Eintrittspreise rechtfertigt. "Die Besucherzahlen waren Jahr für Jahr zurückgegangen - dem galt es entgegenzuwirken": Kämmerer Willy Kerbusch hat - so scheint es - gern die 3,1 Millionen Euro in die Hand genommen, um den Außenbereich des Bades zu attraktivieren.

Leiterin Simone Küppers präsentierte stolz die neue "Errungenschaft", das Erlebnisbecken. Eine Rutsche führt ins erfrischende Nass, die Wassertiefe variiert zwischen 60 und 135 Zentimeter, es gibt einen Strömungskanal und einen "Strand" mit flachem Wasser.

Apropos "Strand": Der Freibadbereich soll Urlaubsgefühle vermitteln, die Einfassung der Becken mit gelblichem Stein erinnert an Sand. Praktisch: Es gibt hier keine Fugen, durch die das Unkraut kriechen kann.

Ganz neu: Das Babybecken, bis 20 Zentimeter tief, mit einem Durchmesser von rund acht Metern. Sensible Kinderhaut wird durch Sonnensegel geschützt. Ebenso wie das Erlebnisbecken wird auch das Sportbecken mit seinen acht Bahnen und einer Tiefe von 1,80 Metern nicht gefliest, sondern mit Edelstahl ausgekleidet - mit 1,7 Millionen Euro stellen die Edelstahlbecken den mit Abstand größten Ausgabeposten dar.

Und dann ist da noch das Aktionsbecken, in das eine breite Rutsche führt. "Es eignet sich für Kursangebote wie Wassergymnastik", gab Simone Küppers zu verstehen. Das Erlebnisbecken könne später mit einer Pool-Bar aufgewertet werden.

Was auch kommen soll: Ein Wasserspielgarten, dessen Geräte mit alternativen Energien angetrieben werden. Auf der Freifläche sind die Konturen der Bobby-Car-Rennstrecke schon erkennbar.

Ob Beachvolleyball, Basketball, Speedminton oder Badminton - alles ist möglich. Wer es ruhiger mag, kann sich eine Liege für zwei Euro mieten. Zur Eröffnung hat Markus Gather, Musiklehrer an der Gesamtschule, einen Bütt-Song komponiert, den er mit Schülern vorträgt.

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