Betty Hendrix lässt den Kreisverkehr im Gewerbegebiet Münchheide umgestalten.

Kunst
Betty Hendrix mit dem Modell des „Kreises der Begegnungen“.

Betty Hendrix mit dem Modell des „Kreises der Begegnungen“.

Noch ist der Kreisverkehr im Gewerbegebiet Münchheide eine Baustelle. In wenigen Wochen soll es hier ganz anders aussehen.

Hendrix, Bild 1 von 2

Betty Hendrix mit dem Modell des „Kreises der Begegnungen“.

Willich. Betty Hendrix, Inhaberin von Hendrix Dekorationen & Events an der Halskestraße, will den hässlichen Kreisverkehr im Gewerbegebiet Münchheide verschönern. Schon 2011 bot sie der Stadt Willich an, für die Gestaltung der runden Grünfläche die Patenschaft zu übernehmen. Bedingung: Die Fahrbahn ringsherum sollte vorher instand gesetzt sein. Das ist inzwischen geschehen, und so entsteht dort nun als „Entree der Stadt Willich“ ein „Kreis der Begegnungen“.

Zum Entwurf leitete Betty Hendrix der Gedanke, Menschen, Verkehr und Industrie zusammenzuführen. „Der Kreisverkehr, der wie ein pulsierendes Organ, aufnimmt und abgibt, einatmet und ausatmet, lässt anhalten und innehalten“, sagt Betty Hendrix. Auf den Kreis wird ein Weg mit großen und kleinen Kieseln und zum Rand weggerollten Findlingen platziert. Dies symbolisiere die Probleme, die aus dem Weg geräumt werden müssen. Auch um das Gewerbegebiet entstehen zu lassen, habe die Stadt viele Steine bewegen müssen.

Stählerne Türen sollen auf die Geschichte der Stadt hinweisen

Halb geöffneten Türen, vier Meter hoch, 2,40 Meter breit, sollen darauf aufmerksam machen, dass man Türen öffnen muss, um das Verborgene zu entdecken, um Neues zu finden und in sich aufzunehmen. Das Material dieser Türen, Stahl, soll auf die Geschichte der Stadt mit dem Stahlwerk Becker hinweisen. Auch in der Dunkelheit wird der Kreis der Begegnungen gut zu sehen sein. Dafür sorgt die mittig platzierte Straßenbeleuchtung ebenso wie eine Beleuchtung der Türen aus dem Inneren heraus.

Die Stadt Willich musste nur das Abräumen des vorhandenen Bewuchses vornehmen, außerdem übernimmt sie die Kosten für die Oberbodenlieferung. Ansonsten finanziert die Firma Hendrix die Umgestaltung. Dafür darf sie dort Werbeschilder anbringen.

Im Moment sind die Arbeiten leicht im Verzug: Eigentlich sollte der Mutterboden, auf den Steine, Türen und Wege platziert werden, schon aufgefüllt sein. Als Eröffnungstermin für den „Kreis der Begegnungen“ wird der 12. Juni angepeilt.

Die beiden Türen bestehen aus gerostetem Stahl. Sie sind vier Meter hoch, und außen zwei Meter 2,40 Meter breit. Innen haben sie eine Breite von zwei Metern.

Die Firma Hendrix besteht seit 1984. In den vergangenen 20 Jahren entwickelte sie sich zu einem Rundum-Anbieter im Gestaltungs- und Dekorationsbereich.

Unterstützung bekommt Betty Hendrix durch heimische Firmen Gartengestaltung Riemekasten, Kunstschmiede Blassen und Oprey Naturstein.

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