Ein Ausblick auf das Jahr 2011: Es tut sich was in Vorst, Willich und Schiefbahn.

Geflüster
Stadtgeflüster

Stadtgeflüster

Ein Ausblick auf 2011: An der Schlufftrasse in Vorst steht ein Hochhaus. Sehr pittoresk sieht das allerdings nicht aus. Fotomontage: Kurt Lübke

So sieht WZ-Leser Kunibert Schmitz das neue Logo der Apfelstadt Tönisvorst.

Da hilft nicht mal mehr die Abwrack-Prämie: Aus dieser Laube kann man nur noch schwerlich einen fahrbaren Untersatz zimmern.

Treffer, Bild 1 von 4

Stadtgeflüster

Willich/Tönisvorst. Wir können ganz sicher sein: Alles wird gut! Das ist die definitive Prognose des Stadtflüsterers für das gerade angefangene Jahr. Und es gibt auch eine Begründung: Alles wird gut weil es gut werden muss. Und damit Sie, liebe Leser, das auch glauben, hat der Stadtflüsterer gleich mal über einige Objekte und Probleme nachgedacht, von denen viele Menschen glauben, dass sie nie umgesetzt werden. Dabei ist er auf einige überraschende Lösungen gestoßen. Außerdem stieß er auf Ideen, die zum Glück nie umgesetzt werden.

Ein Hochhaus im neuen Vorster Baugebiet

Beginnen wir mit dem Baugebiet Försterhof an der Hecke in Vorst. Da wühlen seit Jahren die Archäologen und so richtig scheint nichts vorwärts zu gehen. Was wäre, wenn sich plötzlich hunderte Menschen für eine Wohnung dort interessierten? Dann könnte die Stadt Tönisvorst vielleicht sogar ein kleines Hochhaus dorthin bauen. Wie das aussehen könnte, sehen Sie im Bild oben.

Endlich Fortschritte am Hubertuszentrum

Was hat es nicht schon für Vorschläge für das seit 1999 brach liegende Hubertuszentrum in Schiefbahn gegeben. Die reichen bis hin zu der Idee, das leer stehende Gebäude zu fluten und ein Schwimmbad einzurichten. Was natürlich Unfug ist. Mittlerweile heißt das Teil „Gingko-Parque“. Die Aufräumarbeiten hat’s sogar schon gegeben. Und Investor Christian Paschertz hat eine konkrete Umsetzung versprochen. Er hat sogar von 2011 geredet – was extra für den Fall erwähnt sei, dass Sie jetzt unken, er habe keine Jahreszahl genannt.

Fortschritte beim Wasserturm im Stahlwerk – vielleicht

Womit wir beim nächsten Projekt des Willicher Immobilien-Moguls wären: dem Wasserturm im Stahlwerk Becker. Hier laufen die Arbeiten doch seit Januar 2010. Oder etwa nicht? Angekündigt war’s jedenfalls. Dass das in absehbarer Zeit etwas wird, ist ähnlich wahrscheinlich wie folgendes Szenario: Ein Tornado tobt durch das Areal, erwischt genau den Wasserturm. Der so stark beschädigt wird, dass er nur noch abgerissen werden kann. Übrig bleibt ein Grundstück in bevorzugter Lage.

Eine neues Logo für die Apfelstadt