Der Künstler Achmadow stellte spannende Phänomene vor.

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Der Künstler Schamsudin Achmadow berichtete von Rätseln wie Wasserkugeln und sich regenerierenden Rasierklingen unter einer Pyramide.

Der Künstler Schamsudin Achmadow berichtete von Rätseln wie Wasserkugeln und sich regenerierenden Rasierklingen unter einer Pyramide.

Kurt Lübke

Der Künstler Schamsudin Achmadow berichtete von Rätseln wie Wasserkugeln und sich regenerierenden Rasierklingen unter einer Pyramide.

Neersen. Schamsudin Achmadow stellt zurzeit seine Arbeiten in der Pfarrkirche St. Katharina aus. Im Rahmen des 6. Kultursalons von Dr. Wolfgangs Boochs rückte er die Pyramide mit all’ ihren Rätseln in den Mittelpunkt. Der 50-jährige, in Mönchengladbach lebende Künstler aus Tschtschenien, stellte einem interessierten Publikum seine umfassende Konzeptarbeit vor.

"Die Pyramide steht für Kraft und Gesundheit, und sie hat auch eine sakrale Bedeutung", gab Achmadow zu verstehen. Bis heute seien noch viele Fragen rund um die Pyramide unbeantwortet. Besonders wirkungsstark: Der Bereich zu Beginn des zweiten Drittels.

Er stellte Modelle vor, aber auch bereits umgesetzte Pläne: Häuser in Pyramidenform, so erbaut nicht nur wegen des Designs. Katzen in Pyramiden verwesten nicht, sondern wurden mumifiziert, Fleisch trocknet in Pyramiden wesentlich langsamer aus - er scheint, als verrinne die Zeit unter der Pyramide langsamer.

Der Referent machte deutlich, dass es nicht nur in Ägypten Pyramiden gebe, sondern beispielsweise auch in Russland und China. Und er nannte interessante Phänomene, die bislang noch nicht erforscht werde konnten: So "regenerieren" Rasierklingen unter einer Pyramide. Die Karatzahl von Gold steigt. Und in Getränkedosen, deren Inhalt in einer Pyramide friert, wurde nachgewiesen, dass sich jeweils eine flüssige Wasserkugel bildet, die nicht gefriert.

Es stehe auch nicht fest, welche Kultur die Pyramide erfunden habe. In China gebe es wesentlich größere Bauwerke als in Ägypten, die Regierung verhindere jedoch, dass westliche Wissenschafter kommen und die Phänomene zu ergründen versuchen.

Und was einst in Sibirien als Berg galt, stellte sich später als von Menschenhand geschaffene Pyramide heraus. Dem Geheimnis der Pyramiden ist der Künstler seit seinem 20. Lebensjahr auf der Spur - durch das Internet wurde der Austausch wesentlich erleichtert.

Er macht auch deutlich, dass weltweit viele Menschen von den geheimnisvollen Kräften der Pyramiden fasziniert sind. Geklärt werden konnte übrigens auch nicht, warum Sonnenstrahlen bei einem fast wolkenverhangenem Himmel in Pyramidenform erscheinen - nicht zuletzt deshalb wird diese Form seit jeher mit der Sonne in Verbindung gebracht.

Der Gastgeber und promovierte Ägyptologe Dr. Boochs verriet, warum Könige in Ägypten als letzte Ruhestätte Pyramiden bauen ließen: "Sie glaubten, dadurch ins Jenseits gelangen zu können." Da die Untertanen glaubten, dass das auch für sie nützlich sei, halfen sie beim Bau eifrig mit. rudi

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