Zur „Tour zwischen Niers und Schwalm“ hatte die Radtouristik- Abteilung des Neersener Turnerbundes eingeladen.

wza_1500x1179_516501.jpeg
Wolkenbruchartiger Regen und Sonnenschein: Die Radfahrer kämpften unter erschwerten Bedingungen.

Wolkenbruchartiger Regen und Sonnenschein: Die Radfahrer kämpften unter erschwerten Bedingungen.

Lübke

Wolkenbruchartiger Regen und Sonnenschein: Die Radfahrer kämpften unter erschwerten Bedingungen.

Neersen. Wolkenbruchartiger Regen konnte die Radler nur für kurze Zeit beeinflussen. Nach dem Guss wurde wieder kräftig in die Pedale getreten: Zum 23. Mal hatte die Radtouristik-Abteilung des Neersener Turnerbundes (NTB) zur "Tour zwischen Niers und Schwalm" eingeladen.

"Wir können trotz des Regens zufrieden sein", lautete das Fazit von NTB-Abteilungsleiter Hans von Schaper. Sieht man von einem Zusammenstoß von zwei Radlern unmittelbar nach dem Start und von zwei Hunden ab, die einem Radler in der Nähe von Nettetal in die Quere kamen, lief alles reibungslos ab.

Das Starterfeld konnte sich sehen lassen. 671 Trimm- und Vereinssportler zogen sich die Rennkluft über und wollten es den Profis bei den großen Rundfahrten nachmachen. Die Amateure konnten zwischen Strecken von 45, 73, 110 und 150 Kilometer wählen. Immerhin gab die große Tour, die bis nach Geldern und Kamp-Lintfort führte, vier Punkte für die Wertungskarte.

Radler aus Oberhausen, Köln und den Niederlanden starteten

Wieder dabei waren die ehemaligen Fußballer des DJK/VfL Willich. Die zwölfköpfige Hobbygruppe mit Manfred Lattke, Werner Küppers, Fiffi Hoyer und Günter Imdahl hält sich auf diese Weise fit. Dreimal wöchentlich treffen sie sich zur gemeinsamen Ausfahrt. In zweieinhalb Stunden hatten sie die 73 Kilometer bewältigt und ließen sich danach an der Niershalle das eine oder andere Bierchen schmecken.

Die zwölf NTB-Damen an der Anmeldung hatten jede Menge zu tun; draußen an den Kontroll- und Verpflegungsstationen wurden Waffeln, Müsli-Brötchen, Äpfel und Bananen ausgegeben.

Unter anderem aus Oberhausen und Köln kamen die Radler nach Neersen. Aus dem holländischen Boxmeer waren die Brüder Al und Bert Huibers angereist. Aus dem benachbarten Willich traten auch die "TriKids" in die Pedale, junge Triathleten des Schwimmvereins. "Immerhin muss ich morgen meinen Titel als Jahrgangsbester beim Triathlon in Dülken verteidigen", sagte der 15-jährige Julian Buschmaas, der die Tour als eine Trainingseinheit betrachtete.

Auch viele Frauen, so auch die 40-jährige Antje Störmann, waren im Pulk des Hauptfeldes auszumachen. Im Anschluss konnten sich unter anderem einige beteiligungsstarke Gruppen über Preise und Auszeichnungen freuen. So das Willicher TriTeam, das mit 22 Radlern vertreten war. Für den Hülser SV gingen neun Damen an den Start.

Bei den Vereinen aus dem Radsportbezirk Krefeld holte sich "Staubwolke" Fischeln mit 18Teilnehmern Platz eins, dahinter: Hülser SV (17) und RSC Moers (8). Der VfR Büttgen war mit 19 Startern die stärkste Gruppe außerhalb des Bezirks.

Jüngster Teilnehmer war der zehnjährige Jonathan Endrigkeit (Neukirchen-Vluyn); ältester der 84-jährige Peter Kiel (Büttgen). Alle Teilnehmer hatten nach der Tour die Gewissheit, etwas für die Gesundheit getan zu haben. Und so verabredete man sich gleich für die kommenden Touren: für den 28.Juli (Kölner Radmarathon) oder für die Radtouristikfahrten in Hüls (1.August) oder Mönchengladbach-Hardt (15. August).

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer