Von einer Stadtverwaltung, die grammatisch gut gerüstet ist, und einer Entschuldigung für einen Stromausfall.

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Anrather Sozialdemokraten und ihr Pflanzkübel: Markus Gather, Michael Gäbel, Hendrik Pempelfort und (sitzend) Uli Winkler.

Anrather Sozialdemokraten und ihr Pflanzkübel: Markus Gather, Michael Gäbel, Hendrik Pempelfort und (sitzend) Uli Winkler.

Nass ist überhaupt kein Ausdruck – wenn’s nicht so umgangssprachlich wäre, würde man sagen: Die Wiesen saufen ab. Unser Bild entstand bei Clörath.

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Anrather Sozialdemokraten und ihr Pflanzkübel: Markus Gather, Michael Gäbel, Hendrik Pempelfort und (sitzend) Uli Winkler.

Willich/Tönisvorst. Tja, liebe Freunde des Stadtflüsterers. Jetzt haben wir 2013. Eines hat sich nicht geändert: das Wetter. Für die kommenden Tage könnte man – wenn man es positiv ausdrückt – von einer gewissen Abwechselung sprechen: zwischen Regen und Sprühregen.

Also, es bleibt usselig. Da kann es ja niemanden wundern, dass die Felder und Wiesen so überflutet sind. Dieses Bild wird uns wohl noch eine Weile erhalten bleiben. Fassen wir uns also in Geduld.

Willicher Grammatik-Kurs wird für Grefrath getwittert

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Anrather Sozialdemokraten und ihr Pflanzkübel: Markus Gather, Michael Gäbel, Hendrik Pempelfort und (sitzend) Uli Winkler.

Anrather Sozialdemokraten und ihr Pflanzkübel: Markus Gather, Michael Gäbel, Hendrik Pempelfort und (sitzend) Uli Winkler.

Nass ist überhaupt kein Ausdruck – wenn’s nicht so umgangssprachlich wäre, würde man sagen: Die Wiesen saufen ab. Unser Bild entstand bei Clörath.

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Lübke, Bild 1 von 3

Nass ist überhaupt kein Ausdruck – wenn’s nicht so umgangssprachlich wäre, würde man sagen: Die Wiesen saufen ab. Unser Bild entstand bei Clörath.

Vor einigen Tagen hat die WZ über das Phänomen des „Gezwitschers“ berichtet: Immer mehr Einzelpersonen, Vereine und Verwaltungen sind auf „Twitter“ präsent. So auch die Gemeinde Grefrath, die dort vor Tagen wissen ließ: „Ein Grefrather Gesangsduo stellt ihre erste Single vor.“

Der grammatische Fehler in dieser Mitteilung ist offenbar den Verwaltungsmitarbeitern in Willich übel aufgestoßen, die deshalb ebenfalls auf Twitter ihre Kollegen in Grefrath mit erhobenem Zeigefinger wissen lassen: „Unter uns, Freunde des deutschen Possesivpronomens: Das Duo, seine Single.“

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Anrather Sozialdemokraten und ihr Pflanzkübel: Markus Gather, Michael Gäbel, Hendrik Pempelfort und (sitzend) Uli Winkler.

Anrather Sozialdemokraten und ihr Pflanzkübel: Markus Gather, Michael Gäbel, Hendrik Pempelfort und (sitzend) Uli Winkler.

Nass ist überhaupt kein Ausdruck – wenn’s nicht so umgangssprachlich wäre, würde man sagen: Die Wiesen saufen ab. Unser Bild entstand bei Clörath.

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Und noch eine kleine Nachricht aus der weiten Welt der Medien: Die renommierte Neue Zürcher Zeitung (NZZ) hat der Stadt Willich einige wohlwollende Zeilen gewidmet. In einem jüngst erschienenen Artikel berichtet das Blatt über Bürgerkreditmodelle – und nennt in diesem Zusammenhang „das niederrheinische Willich, ein beschauliches Städtchen, weithin bekannt für seine Schlossfestspiele, die Kapelle Klein-Jerusalem oder sein Schützenfest“. Dort sei mit dem Bürgerkredit die neue Mensa im Schiefbahner Klosterpark entstanden.

Sozialdemokratische Patenschaft für einen Pflanzkübel

Seit einigen Jahren haben Bürger und Geschäftsleute Patenschaften für die Pflanzinseln in der Anrather Fußgängerzone übernommen. Beim letzten Weihnachtsmarkt wies die Vorsitzende des Bürgervereins, Karla Meiendresch, das SPD-Ratsmitglied Uli Winkler darauf hin, dass ein Bürger die Patenschaft für eine Pflanzinsel zurückgegeben hatte.

Spontan entschloss sich daraufhin der Anrather SPD-Vorstand, diese Aufgabe zu übernehmen. Unter der Leitung von Michael Gäbel wurde die Pflanzinsel vom Müll und den Wildkräutern befreit und mit saisonalen Pflanzen und Tannengrün bestückt. Auch für die derzeit noch nicht nötige Wasserzufuhr ist schon gesorgt. Die Aktion wird von dem in der Nähe wohnenden Apotheker unterstützt, der im Sommer das nötige Wasser vorhält.

Von einem Alt-Bürgermeister, der seine Freude hatte

Mal kurz zurück zur vergangenen Woche: Das war im Forum Corneliusfeld die Staatsphilharmonie Kaliningrad beim Neujahrskonzert zu Gast. Und begeisterte das Publikum besonders im Zugabenteil mit Musik aus der goldenen Swing-Ära.

Bei einem Stück dürfte Alt-Bürgermeister Albert Schwarz das Herz besonders aufgegangen sein: Als der Klarinettist des Orchesters zum Solostück ansetzte: das legendäre „Petite Fleur“ von Jazz-Legende Sidney Bechet. Das gehört nämlich zu seinen absoluten Lieblingsstücken. Vielleicht hat er sogar ein bisschen feuchte Augen bekommen.

Eine Reaktion auf einen Abend ohne Saft

Jetzt werfen wir nochmal einen Blick zurück: Am Vorabend des Heiligen Abend war in Teilen von St. Tönis der Strom ausgefallen. Auf den Protest eines Kunden reagiert Versorger NEW eher hölzern: „Wir bedauern, dass Sie durch den Stromausfall einen Schaden erlitten haben, lehnen eine Haftung nach Prüfung des Sachverhaltes für den von Ihnen geltend gemachten Schaden aber ab. Die Haftung des Netzbetreibers richtet sich in solchen Fällen nach § 18 NAV. Danach haftet er bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verursachung des Schadens“, heißt es in einem Schreiben. Eine Entschädigung für einen Schaden lehne man deshalb ab.

Ähnlich kryptisch geht es jedoch weiter: „In diesem Zusammenhang möchten wir auch auf § 10 der technischen Anschlussbedingungen (TAB) verweisen. Unter Ziffer 10 der TAB ist unter anderem geregelt, dass elektrische Verbrauchsgeräte und Anlagen eine ausreichende Störfestigkeit gegenüber den in den Verteilnetzen üblichen Störgrößen, wie zum Beispiel Spannungseinbrüchen aufweisen müssen.“ Liebe Leser: Wenn Sie das alles auf Anhieb verstehen – herzlichen Glückwunsch! Ansonsten vielleicht der gut gemeinte Ratschlag an die NEW, nochmal an der Verständlichkeit von Mitteilungen zu arbeiten.

Tönisvorster müssen zu den Sägen greifen

Es ist wieder soweit: Der Tannenbaum ist ins Jahr gekommen und wartet darauf, abgegeben zu werden. Was für die Tönisvorster mit einer Besonderheit verbunden ist. Während das gute Stück andererorten in Gänze – nur vom Schmuck befreit – an die Straße gestellt werden kann, muss er in der Apfelstadt halbiert werden. Das heißt: Der Griff zu Säge ist unvermeidlich. Die Bitte des Stadtflüsterers: Bleiben Sie unverletzt.

Der Flüsterer freut sich immer über Hinweise

Ganz zum Schluss nun noch eine Mitteilung in eigener Sache: Auch im noch frischen Jahr 2013, zu dem der Stadtflüsterer natürlich alles nur erdenklich Gute wünscht, freut sich die WZ auf Ihre Hinweise: Haben Sie vielleicht kuriose Dinge in Ihrem Ort beobachtet? Oder sich über manche Unstimmigkeit geärgert? Sagen Sie’s uns. Am einfachsten geht das mit einer Mail: redaktion.willich@westdeutsche- zeitung.de

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