Der Star der Neersener Freilichtbühne bereitet sich mit Haut und Haaren auf seine Rolle als Dorfrichter Adam vor.

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Neersen. Am Anfang schaut er noch mit kurzzeitigem Irokesenschnitt voller Bedauern auf die gefallene Lockenpracht – doch am Ende der Prozedur guckt er schon wieder ganz freundlich: Michael Schanze (70) hat sich für seine Hauptrolle bei den Schlossfestspielen als Dorfrichter Adam im Bühnenklassiker „Der zerbrochene Krug“ eine Glatze scheren lassen. „Damit werde ich sogar meine Kollegen aus dem Ensemble überraschen“, hatte er noch vor wenigen Tagen dem Stadtflüsterer der WZ verraten. Und die Überraschung dürfte gelungen sein.

Lange hatte der Festspiel-Star gezögert, wollte eigentlich lieber mit aufgeklebter Glatze spielen. Doch das stellte sich bei den Proben als viel zu heiß und zu unbequem heraus. Deshalb entschloss er sich schließlich zur Radikalkur. „Das Ganze ist aber mehr als ein Haarschnitt“, sagt Schanze, der sich aus diesem Grund unter die erfahrenen Hände der Maskenbildnerin Annette Kremmin begab. Völlig unvorbereitet traf ihn der Schnitt aber nicht: Schon als Schanze sich kürzlich auf den Weg nach Willich machte, packte er eine Mütze ins Gepäck, um sich vor möglicher Kühle am Kopf zu schützen. WD/Fotos: Bischoff

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