Neue Konzepte und ein neues Warenangebot für die Wochenmärkte fordert die CDU. In der Stadtverwaltung wird daran schon gearbeitet.

Bereits im Jahr 2013 hatte es eine Neugestaltung des Wochenmarktes in Alt-Willich gegeben.  Archiv
Bereits im Jahr 2013 hatte es eine Neugestaltung des Wochenmarktes in Alt-Willich gegeben. Archiv

Bereits im Jahr 2013 hatte es eine Neugestaltung des Wochenmarktes in Alt-Willich gegeben. Archiv

Stadt Willich

Bereits im Jahr 2013 hatte es eine Neugestaltung des Wochenmarktes in Alt-Willich gegeben. Archiv

Willich. Die Wochenmärkte in den Willicher Stadtteilen sollen attraktiver werden. Bummeln, einkaufen, genießen, Freunde treffen – das soll es zukünftig in Alt-Willich auf einem „Abendmarkt“ und in Schiefbahn auf einem „jungen Markt“ geben. An entsprechenden Handlungskonzepten wird auf Antrag der CDU-Fraktion in der Stadtverwaltung seit geraumer Zeit schon gearbeitet (die WZ berichtete). Nun schiebt die CDU einen weiteren Antrag hinterher: Weil auf diesen neuen Märkten andere Waren als sonst üblich angeboten werden sollen, wird die Stadtverwaltung aufgefordert, die Gewerbeordnung anzupassen. Sie gibt den Rahmen vor, was auf einem Markt verkauft werden darf.

Die überarbeitete Verordnung soll zum Start der neuen Märkte in Kraft treten. Grund zur Eile besteht nicht: Auf Nachfrage der WZ erklärte City-Managerin Christel Holter, dass der „junge Markt“ in Schiefbahn, der neue Käuferschichten ansprechen soll, „im günstigsten Fall“ im Sommer 2017 an den Start gehe: „Wir arbeiten an dem Konzept.“ Dazu soll es auch eine Kooperation mit der Hochschule Niederrhein geben, wo im Fachbereich Oecotrophologie schon seit einiger Zeit ein passendes Projekt unter dem Stichwort „König Kunde“ läuft.

„Reichlich Zeit“ gibt es laut Christel Holter auch zur Vorbereitung des gewünschten „Abendmarktes“ in Alt-Willich. Grund: Erst nach dem Schützenfest 2017 beginnt der Umbau des Marktplatzes, der wahrscheinlich im Sommer 2018 beendet sein wird. In der Bauphase wird der reguläre Wochenmarkt am Donnerstag auf den Kaiserplatz ausweichen müssen. Danach wandert er zurück auf seinen angestammten Platz – und erst dann soll es auch das zusätzliche Abend-Angebot geben.

Nach Vorstellung der CDU könnte in Willich dieser Markt freitags von 16 bis 20 Uhr öffnen. Schwerpunkte könnten Bio-Lebensmittel, Getränke und Delikatessen sein. „Wir müssen recherchieren, ob so etwas funktionieren kann“, sagt Holter dazu. Vor allem der Willicher Wochenmarkt sei „immer gut besucht“ und ein wichtiger Frequenzbringer für die Innenstadt. Seine weitere Entwicklung bleibe deshalb „ein ganz wichtiges Thema“.

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