Derzeit wählen die Neuntklässer der Gymnasien ihre Oberstufenkurse. Die 14-jährige Dorothee ist eine von ihnen.

Abitur
Für Dorothee Loheide-Niesmann beginnt im Herbst die Oberstufe.

Für Dorothee Loheide-Niesmann beginnt im Herbst die Oberstufe.

Lübke

Für Dorothee Loheide-Niesmann beginnt im Herbst die Oberstufe.

Anrath. Sie ist ein wichtiger Punkt in der Schullaufbahn eines jeden Gymnasiasten – die Wahl der Oberstufenkurse. Es gilt aus einer Vielzahl von Fächern den eigenen Stundenplan zusammenzustellen – jedoch innerhalb fester Regeln. Bis zur Einführung des Abiturs nach acht Jahren, war die Kurswahl ein festes Ritual am Ende der zehnten Klasse. Seit dem vergangenen Jahr müssen sich nun schon die Neuntklässler Gedanken machen, welche Lernschwerpunkte sie in der Oberstufe setzen möchten.

Manchen Schülern fiel die Wahl ihrer Kurse schwer

Die 14-jährige Dorothe Loheide-Niesmann, Schülerin am Anrather Lise-Meitner-Gymnasium, hat die Wahl ihrer Oberstufenkurse gerade hinter sich. „Es gibt ein System, welche Fächer man wählen muss“, sagt sie . So müssen die Schüler beispielsweise entscheiden, ob sie sich künstlerisch oder naturwissenschaftlich spezialisieren möchten. Die zukünftigen Oberstufenschüler haben die Qual der Wahl – sie müssen aus 18 Fächern die elf richtigen wählen. Nicht allen fällt das leicht, wie Dorothee erlebt hat.

„Einige hatten Probleme sich zu entscheiden“, sagt sie. „Die wussten noch nicht, was sie später tun wollen.“ Doch der Großteil ihres Jahrgangs kam gut zurecht. „Wir wurden gut vorbereitet und hatten viel Zeit für die Auswahl“, sagt Dorothee. Die 14-Jährige hat sich noch nicht entschieden, ob Sprachen oder die Naturwissenschaft ihr Schwerpunkt werden sollen. Sie hat Kurse aus beiden Bereichen gewählt. „Dann kann ich später noch abwählen“, sagt sie. Bereits abgewählt wurden etwa Erdkunde und Kunst.

Probleme bei der Kurswahl gab es nur selten

An größere Probleme – schließlich ist ihr Jahrgang erst der zweite nach dem neuen G8-System – kann sie sich nicht erinnern. Lediglich bei einigen Schülern hätten manche Fachkombinationen nicht funktioniert oder es waren zu viele Fächer gewählt worden. Gemeinsam mit den Beratungslehrern wurde nach Alternativen gesucht. „Die haben das ganz gut im Griff“, ist ihr Urteil.

„Ich freue mich auf die Oberstufe“, sagt die 14-Jährige. Es gefällt ihr, dass sie nun – mit leichten Einschränkungen – ihren Stundenplan selbst beeinflussen kann. Einen Berufswunsch hat Dorothee Loheide-Niesmann auch schon: „Ich will gerne was mit Tieren machen.“ Die passenden Leistungskurse dafür hat sie schon im Kopf. „Auf jeden Fall Biologie und vielleicht auch Deutsch.“

Die Wahl ist nicht ganz frei – nur die Zusammenstellung kann bestimmt werden. Deutsch, Mathematik und Sport müssen gewählt werden. Andere Fächer müssen für eine bestimmte Zeit belegt werden.

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