Bäume fielen auf Straßen oder in Oberleitungen und kappten die Versorgung mit Strom. Vorsorglich sind einige Straßen gesperrt worden.

Orkantief Xynthia drohte an der Krefelder Straße in Willich einen gefährlichen Dominoeffekt auszulösen: Das Gerüst an der Giebelwand eines Neubaus drohte gegen einen Baukran zu kippen. Dadurch wurden auch andere Wohnhäuser gefährdet. Deren Bewohner mussten ihre Wohnungen vorsorglich verlassen.
Orkantief Xynthia drohte an der Krefelder Straße in Willich einen gefährlichen Dominoeffekt auszulösen: Das Gerüst an der Giebelwand eines Neubaus drohte gegen einen Baukran zu kippen. Dadurch wurden auch andere Wohnhäuser gefährdet. Deren Bewohner mussten ihre Wohnungen vorsorglich verlassen.

Orkantief Xynthia drohte an der Krefelder Straße in Willich einen gefährlichen Dominoeffekt auszulösen: Das Gerüst an der Giebelwand eines Neubaus drohte gegen einen Baukran zu kippen. Dadurch wurden auch andere Wohnhäuser gefährdet. Deren Bewohner mussten ihre Wohnungen vorsorglich verlassen.

Jungmann

Orkantief Xynthia drohte an der Krefelder Straße in Willich einen gefährlichen Dominoeffekt auszulösen: Das Gerüst an der Giebelwand eines Neubaus drohte gegen einen Baukran zu kippen. Dadurch wurden auch andere Wohnhäuser gefährdet. Deren Bewohner mussten ihre Wohnungen vorsorglich verlassen.

Kreis Viersen. Vormittags war Xynthia am Niederrhein nicht mehr als eine halbstündliche Wetter-Warnung im Radio. Ab den Nachmittagstunden aber fegte das Orkantief über den Kreis Viersen. Bis 19.25 Uhr am Abend hatte die Feuerwehr kreisweit 275 Einsätze, davon allein 102 in Viersen und 54 in Willich.

Die 31 Löschzüge des Kreises waren im Dauereinsatz, 244 Feuerwehrmänner und -frauen. Die Leitstelle wurde auf drei Beamte aufgestockt, die im Minutentakt die Hilferufe entgegennahmen.

Dramatisch stellte sich die Situation nach 17 Uhr an der Krefelder Straße in Willich dar. Dort mussten Häuser evakuiert werden, weil die Giebelwand eines Neubaus gegen ein Gerüst drückte und das wiederum auf einen Baukran zu kippen drohte. Der hätte auf Wohnhäuser stürzen können. Die Bewohner mussten für die Sicherung der Lage ihre Häuser verlassen, konnten aber gegen 20 Uhr wieder dorthin zurück.

Auf Nummer sicher ging die Feuerwehr auch in Tönisvorst. Zwischen Viersener und Corneliusstraße ist ein Teilstück der Schluff-Trasse gesperrt worden, ein von Schülern werktags viel genutzter Weg. Ordnungsamtsleiter Wolfgang Schouten: "Dort ist ein Baum umgestürzt und einige andere haben im weichen Boden nur noch einen lockeren Stand." Der Weg durch das Parkstück ist am Montagmorgen gesperrt. Schouten: "Wir haben Sperrgitter aufgestellt, um den Bereich dicht zu machen."

Schon am frühen Nachmittag standen immer wieder einzelne Straßenzüge ohne Strom da - Bäume hatten die Oberleitungen getroffen. Betroffen war etwa Nüss Drenk in St. Tönis. Die Straße wurde - ebenso wie Willicher Straße und Stockweg - gesperrt. Wolfgang Schouten: "Die Sicherheit der Feuerwehrleute und der Mitarbeiter von RWE geht vor. Wir werden keine Nachtaktionen machen. Wir beginnen mit den Aufräumarbeiten Montag morgen." Voraussichtlich bis Montagmittag bleiben diese Straßen gesperrt.

Auf nachlassenden Wind warteten Willicher Feuerwehrleute noch am Sonntagabend. Ihnen war an der Lerchenfeldstraße in Anrath eine 25 Meter-Tanne gemeldet worden, die auf ein Haus zu kippen drohte. Die Anwohner mussten die Räume verlassen. "Wir versuchen gleich wenigstens die Krone herauszuschneiden, damit die Leute wieder in ihre Wohnung können", sagte Stadtbrandmeister Thomas Metzer.

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