Der neue Chor „Frauenpower“ gab in Willich sein Bühnendebüt. Mit von der Partie waren die „Tonköpfe“.

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Der neue Willicher Chor „Frauenpower“ gab das erste Konzert in der Jakob-Frantzen-Halle.

Der neue Willicher Chor „Frauenpower“ gab das erste Konzert in der Jakob-Frantzen-Halle.

Kurt Lübke

Der neue Willicher Chor „Frauenpower“ gab das erste Konzert in der Jakob-Frantzen-Halle.

Willich. Hätten sie noch mehr Karten gehabt, dann wären auch die verkauft worden. Aber die Willich Jakob-Frantzen Halle fasst bei Bestuhlung nicht mehr als 1200 Menschen - und die sind zum Konzert gekommen. Das, was so lockte, war eine Premiere im doppelten Sinn. Zum ersten Mal trat der seit zehn Monaten bestehende Frauenchor "Frauenpower" auf und das in einer besonderen Konstellation.

Zusammen mit dem bekannten Willicher Chor "Tönköpfe" hatten sie zu dem Konzert "Frauenpower - Die Premiere!!!" unter der gemeinsamen Chorleitung von Andrea Kautny eingeladen. Mit dabei: Anna Katharina Lauer, die einen Teil der Lieder am Klavier begleitete, sowie Maria Biesemann an der Querflöte. Erstere hat durch ihre Siege und vorderen Plätze bei "Jugend musiziert" von sich reden gemacht. Zudem erhielt die 21-Jährige von der städtischen Musikschule Meerbusch den Förderpreis für das Fach Klavier. Maria Biesemann war mit ihren 14 Jahren die Jüngste auf der Bühne. Was sie dabei aber auf der Querflöte zauberte, macht ihr so schnell keine nach.

Den Auftakt übernahmen die 130 Frauen von "Frauenpower". Mit "Da doo ron ron" sorgten sie von der ersten Sekunde an für beste Stimmung. Die ganze Halle fiel in den Rhythmus ein. Und diese begeisterte Atmosphäre hielt sich den ganzen Abend über. Spätestens bei "Sing Alleluja, Clap your hands" von den 30Frauen und Männern der "Tonköpfe" machten das Publikum genau das.

Im Wechsel traten die beiden Chöre mal mit zwei, dann mit bis zu fünf Liedern auf. Dass "Frauenpower" das kleinere Repertoire hat, versteht sich von selber. Schließlich gibt es das Ensemble noch nicht so lange. Ob Gospel, Pop, Irisches, Shanty, Medleys wie von Abba oder gar afrikanische Klänge - die beiden Chöre kamen bestens an. Die Halle tobte. Und als dann zum Abschluss alle Aktiven auf die Bühne traten und gemeinsam "The night shall bei fielded with music" erklang, war die Nacht wirklich mit Musik erfüllt. Ein grandioses Konzert.

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