Die Vorbereitungen auf die Sitzungen laufen auf Hochtouren. Die Kolpingsfamilie Willich hat den „Bunten Abend“ aber abgesagt.

Jecke Zeit
Einst füllten die „Bunten Abende“ der Kolpingsfamilie (hier ein Bild von 2010) den Kaisersaal gleich mehrfach. In dieser Session fällt die Sitzung aus.

Einst füllten die „Bunten Abende“ der Kolpingsfamilie (hier ein Bild von 2010) den Kaisersaal gleich mehrfach. In dieser Session fällt die Sitzung aus.

Lübke, Kurt (kul)

Einst füllten die „Bunten Abende“ der Kolpingsfamilie (hier ein Bild von 2010) den Kaisersaal gleich mehrfach. In dieser Session fällt die Sitzung aus.

Willich. In fünf Wochen ist die fünfte Jahreszeit schon wieder vorbei. Derzeit werden in allen Stadtteilen die letzten Details für die Sitzungen besprochen, finden Proben statt und freut man sich auf die Auftritte. Es ist allerdings auch Wehmut dabei: Erstmals seit Jahrzehnten wird es keine Abendsitzung der Willicher Kolpingsfamilie geben. „Es ist traurig, aber die Nachfrage ist immer mehr zurückgegangen und die jungen Leute wollen sich nicht mehr dafür engagieren“, sagt Hans Kothen, der viele Jahre bei Kolping der Sitzungspräsident war.

VMC-Nachmittage sind nach wie vor gefragt

In der Blütezeit in den 90er Jahren gab es jeweils bei vollem Haus im Kaisersaal noch vier „Bunte Abende“ pro Session. In den vergangenen Jahren war es nur noch eine Sitzung. Garant für gute Stimmung war stets Kolping-Vorsitzender und Sitzungspräsident Peter Walter, der im Vorjahr im Alter von 66 Jahren gestorben ist. Bis zur Generalversammlung im Mai ist ein Dreier-Gremium mit Monika Kothen, Siggi Gaubitz und Axel Bernsdorf verantwortlich.

Eine Kolping-Kindersitzung wird es geben: am Sonntag, 3. Februar, ab 15 Uhr, im Kaisersaal.

Nach wie vor gefragt sind die Hausfrauen-Nachmittage des Vereinigten Männerchores (VMC) Willich: Ebenfalls bei Schiffer finden die Sitzungen am 22., 23. und 24. Januar, jeweils ab 17.11 Uhr, statt. Auch die katholische Frauengemeinschaft feiert dort am Mittwoch, 30. Januar, 15 Uhr, unter dem Motto „Keine Meile Langeweile“.

Die Neersener Narren feiern diesmal im Zelt

Die WZ hat sich auch in den anderen Stadtteilen umgeschaut. Nachdem sich Anwohner der Schiefbahner Kulturhalle beklagt hatten, gehen alle Genehmigungen für die Veranstaltungen von „Torfmöps“, Katholische Junge Gemeinde und Frauengemeinschaft in diesen Tagen raus.

In Neersen sind die Karnevalisten trotz des gesperrten Wahlefeldsaales (dort findet nur am 2. Februar, 15.11 Uhr, die „Schlossgeister“-Kindersitzung statt) zuversichtlich, dass die Aktivitäten im Großraumzelt an der Pappelallee angenommen werden. Im Zelt wird fünfmal gefeiert. Es beginnt am 2. Februar mit dem Krönungsball der St. Sebastianus-Bruderschaft. Dann folgt am Montag, 4. Februar, 17.11 Uhr, das närrische Treiben der „Niersbienen“. Der „Festausschuss Willicher Karneval“ (FWK) lädt Altweiber, 7. Februar, nach der um 18.11 beginnenden Schlossstürmung zur Siegesfeier ein. Die „Schlossgeister“ veranstalten im Zelt ihre Galasitzung (9.Februar, ab 20.11 Uhr) und die After-Zug-Party am Rosenmontag ab etwa 16 Uhr.

In der Anrather Josefshalle ist alles wie gehabt. Die Damensitzungen von „Orpheus“ sind auf den 29., 30. und 31. Januar terminiert, jeweils ab 17.11 Uhr. Am 29. und 30. Januar gibt es bereits ab 16.11 Uhr Kaffee und Kuchen.

Einmal mehr hat die „Karnevalistin des Jahres 2012“, Dagmar Faßbender, die Kostümsitzung der „Aach Blenge“ am Samstag, 9. Februar, 20 Uhr, vorbereitet. Tags darauf setzt sich um 13.11 Uhr unter dem Motto „44 x Aach Blenge außer Rand und Band, grüßen alle Narren am Straßenrand“ der Tulpensonntagszug in Bewegung. Morgen beginnt um 20 Uhr in der Josefshalle eine Zugteilnehmerversammlung.

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