Josef Pooschen aus Willich ist vielen als Radsport- Funktionär bekannt. Jetzt wurde er 70.

Willich. Früher saß Josef Pooschen selbst auf dem Kunstrad. Bis er mit 18 bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wurde und er den aktiven Sport beenden musste. Im Laufe der Zeit machte sich der Schiefbahner aber als Funktionär bundes- und weltweit einen Namen. Josef Pooschen, der jetzt seinen 70. Geburtstag mit rund 140 Gästen im Wahlefeldsaal in Neersen feierte, hat seit nunmehr vier Jahrzehnten im Landesverband den Radball und das Kunstradfahren nach vorne gebracht. Er ist derzeit auch der Vize-Präsident.

In drei Jahren soll endgültig Schluss sein

„2013 mit der Weltmeisterschaft in Basel muss Schluss sein.“ Das hat sich der ehemalige Maschinenbaumeister und leidenschaftliche Skifahrer Josef Pooschen vorgenommen. Seine ehrenamtliche Tätigkeit, die mit zahlreichen Auszeichnungen und im April 2000 mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gewürdigt worden war, hat ihn auf nahezu alle Kontinente geführt. Und damit ist noch lange nicht Schluss. So hat er bereits die Einladung für die diesjährigen Weltmeisterschaften im Hallenradsport (3. bis 6. November, im japanischen Kasega) erhalten.

Bei der Geburtstagsfeier gab sich die Elite des Kunstradsports ein Stelldichein. Unter den vielen Gästen und Gratulanten war unter anderem der fünffache auch amtierende Weltmeister im Einer-Kunstradfahren, David Schnabel.

Weltmeister und Deutsche Meister fuhren denn auch einige Runden auf ihren Kunsträdern. Außerdem traten Sänger, Zauberer und die Willicher Prinzengarde auf. Unter den vielen Gästen war natürlich auch der Niederheider Schützenkönig Mario Brocker.

Josef Pooschen, von seinen Freunden „Jupp“ oder „Jopo“ genannt, trat 1953 dem Schiefbahner Tourenclub bei, wechselte später zum Neersener Radsportverein „Opel“.

 

Neben dem Radsport ist er ein begeisterte Karnevalist und Schütze. So war er in der Session 1964/65 Karnevalsprinz in Anrath und 1980/81 Stadtprinz in Willich.

Außerdem ist er Schütze und gehört nach wie vor dem Schiefbahner Jägerzug „Eintracht“ und dem Niederheider Offizierszug „Grün-Weiß“ an.

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